Familie, Job & ich – geht das? (2) + Verlosung

Selbstverwirklichung als Mutter

Gastbeitrag - Familie, Job & ich – geht das? (Teil 2)


Viele haben nach dem ersten Artikel gefragt, wann der zweite Teil kommt und wie es bei Iris weitergeht. Ich möchte euch nun nicht länger auf die Folter spannen. Nach Job, Babybeichte, Zwillingen und Elternzeit ging es mit einem BWL-Studium weiter. Und nun? Das lest ihr in diesem zweiten Teil.

Los geht's!


Wer ich bin und meinen beruflichen Weg habe ich euch im ersten Teil des Artikels vorgestellt. Hier könnt ihr lesen, wie es weitergeht.



Was kommt nach dem Studium?


Die Entscheidung: Büro oder Familie? 
2014 bis 2018

Gegen Ende der dritten Elternzeit, die Zwillinge waren mittlerweile zwei Jahre alt, musste ich eine Entscheidung treffen: Zurück ins Büro oder nicht? Je näher der Tag meines ersten Arbeitstags rückte, umso intensiver wurde mein Unbehagen. Wollte ich unsere Familie einer zusätzlichen Belastung aussetzen?

Allein der Gedanke an Arbeit, die Pflicht, in einem Büro erscheinen zu müssen, war für mich eine Belastung. Ein Korsett, in das ich uns zwängen würde. Musste ich uns das wirklich antun? Wie sollte ich alles schaffen? In permanenter Habachtstellung, tags und natürlich nachts, und zusätzlich zu fest vorgegebenen Zeiten brauchbare Arbeit abliefern?

Nur weil Kinder aus dem Gröbsten raus sind, heißt das ja nicht, dass alles locker-flockig läuft. Und wann sind Kinder aus dem Gröbsten raus? Wie oft sind Kinder krank? Oft, sehr oft, jedenfalls in den ersten fünf Lebensjahren.

Meine Bedenken basieren auf Erfahrungswerten. Der Zahn, dass meine Kinder nach den gängigen Impfungen weitgehend gesund durch die ersten Lebensjahre spazieren würden, wurde mir schnell gezogen, spätestens im ersten Krippenwinter unserer ältesten Tochter. Die Worte Fieber, Ausschlag oder Bindehautentzündung kriegen ganz schnell einen sehr bedrohlichen Klang, wenn die eigenen Kinder oder dessen nahes Umfeld davon betroffen sind.

Beruf und kranke Kinder - Homeoffice

Eine Auflistung der im letzten Jahrzehnt erlebten und erlittenen Krankheiten ist überflüssig, denn jede Mutter kennt sie: die vielen Widrigkeiten, die Stolpersteine des Alltags, die einen reibungslosen Ablauf gehörig durcheinanderwirbeln. An manchen Tagen genügte und genügt nach wie vor ein Blick auf die Liste der aktuell im Kindergarten kursierenden Krankheiten, um Schnappatmung zu bekommen.

Die Frage, ob Arbeit ja oder nein, war schnell beantwortet. Ich kündigte. Richtige Entscheidung. Denn in den vergangenen Jahren verging kaum eine Woche, in der ich komplett hätte arbeiten können, denn regelmäßig musste eine meiner Töchter, oder mehrere, wegen Krankheit zu Hause bleiben oder aus Krippe, Kindergarten, Schule abgeholt werden. Vielleicht gab es Wochen, mit viel Glück sogar Monate (vorrangig im Sommer), in denen uns das Unvorhersehbare verschont hat. Das weiß ich aber dann auch nur in der Rückschau. Da ich nicht hellsehen kann, musste und muss ich – wie die Erfahrung zeigt – jeden Tag mit dem Unplanbaren rechnen.

Zugegeben: Es gibt Dienstleister für die Betreuung kranker Kinder. Und vielleicht bin ich unflexibel, aber ich möchte mein krankes Kind keiner fremden Person überlassen, jedenfalls nicht im Kindergartenalter.

Die Lösung - Homeoffice

Ich für meinen Teil habe entschieden: Homeoffice. Zumindest für die nächsten Jahre, denn die Kinder werden größer, selbständiger, weniger krank.

Schon in der Examensvorbereitung habe ich lieber für mich zu Hause gelernt als in einer Bibliothek. Keine Kollegen zu haben, zu Arbeitszeiten nicht unter Menschen zu sein, stört mich nicht. Denn die Vorteile überwiegen. Kein Weg ins Büro, keine Anwesenheitspflicht, keine festen Arbeitszeiten und die Möglichkeit, problemlos da zu sein, wenn ich von meinen Töchtern gebraucht werde. Auch in Anwesenheit meiner Kinder kann ich arbeiten. Zwar nicht so effizient wie allein und mit Unterbrechungen, aber es geht. Im Beisein meiner Kinder habe ich ein weiteres Studium absolviert, zwei Romane geschrieben und einen Blog ins Leben gerufen. Allein deshalb ist zwar noch kein Geld verdient, doch die Erkenntnis, wo ich arbeite, hat mich auf dem Weg zurück ins Arbeitsleben erheblich weiter gebracht.

Und auf die Frage, was ich im Homeoffice außer Romanen und Blogartikeln hervorbringe, werde ich bestimmt eine Antwort finden. Denn aus der Kombination Jura, BWL und Schreiben lässt sich bestimmt was Schönes schustern.


Hut ab, liebe Iris! Du hast in deinem Leben wirklich viel auf die Beine gestellt. 4 Kinder, 2 Studiengänge, 2 Bücher verfasst und nun noch der Blog. Ich bin gespannt, wie dein Weg weitergeht.


V E R L O S U N G 

 2 Mal das Buch "Kleckerlätzchen für Fortgeschrittene"
von Iris Hell


Sag mir einfach, für wen das Buch* sein soll.




Teilnahmebedingungen:
Bitte beantworte die oben genannte Frage hier auf dem Blog oder beim entsprechenden Beitrag auf Facebook. Wenn du meiner Facebook-Seite folgst und den Beitrag teilst, bekommst du ein extra Los. Für das Teilen und ein extra Los auf Instagram oder Twitter, nutze den Hashtag #larilara_IrisHell. Schenke mir gerne ein Herz auf BrigitteMom. Möchtest du nichts mehr verpassen, dann melde dich doch für den Newsletter an. Auf der rechten Seite im Blog oder auf Facebook in der linken Sidebar. (*Affiliate Link).

Die Teilnahme endet am 9. April 2018, 23:59 Uhr.

Weitere Teilnahmebedingungen findest du HIER!



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Was kommt nach Studium, Beruf und Kindern?

Kommentare:

  1. Ich würde das Buch gerne selber lesen. Lg
    Chrissy-nb ( at) gmx.de

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    1. Dann drück ich dir die Daumen, dass es klappt! Liebe Grüße Iris

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  2. ICH WILL ES FÜR MICH SELBER:) und warum? ich esse immer meinen teller ganz auf, damit das wetter schön bleibt… ich sage danke und bitte… ich gehe sonntags in die kirche… ich bin bibelnah erzogen usw :) … ich könnt weiter schreiben, bringt aber nichts… ich habe keinen grund, warum ausgerechnet ich gewinnen sollte.. es ist einfach so, das mir der gewinn sehr gefällt und es mich wirklich glücklich machen würde, wenn ich gewinnen sollte :) wenn ich aber was schreiben muss, dann das ich sehr gerne lese und auch vorlese und weil mein lesestoff langsam ausgeht. ^^
    lg walkingdeadfan@gmx.de

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    1. Wenn es danach ginge, wie liebenswürdig derText geschrieben ist, stündest Du ganz hoch im Kurs! Liebe Grüße Iris

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    2. Da schließe ich mich Iris 100%ig an 😊

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  3. Ich würde das Buch sehr gern erstmal für mich selbst gewinnen und dann an meine Schwester und an meine schwangere beste Freundin verborgen. So machen wir das meist. Glg Domi und Katja

    Katja.birnschein@web.de

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    1. Das ist eine schöne Idee! Liebe Grüße Iris

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  4. Ich würde das Buch gerne selber lesen (würde es aber dann gern meinen Mamastammtischmädels weiterreichen ;-) Ich komm lang nicht mehr so viel zum Lesen wie früher - wenn man die Kinderbücher nicht mitzählt ;-) Ich würde mich freuen!

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