Dienstag, 28. Juni 2016

Mama arbeitet - ein anderes Leben

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Zwichen Kind & Arbeit

Zwei Leben

Ja, ich arbeite wieder. Ich bin wieder mehr als Mama. Mehr als eine Arbeitslose. Mehr als eine Hausfrau. Ich bin eine Working Mom. Eine, die ihre Kinder in die Kita bringt und sie erst am Nachmittag abholt. Wer ich bin? Ich bin zufrieden. Ich fühle wieder Wertschätzung. Ich nehme wieder Teil am wirtschaftlichen Geschehen und leiste meinen Beitrag. 


Die armen Kinder

Als ich zum ersten Mal hören musste, wie arm meine Kinder dran seien, weil ich arbeiten gehen möchte, war mein erstes Kind knapp 1 Jahr alt. Damals war ich ebenfalls auf Jobsuche. Ein jahrelanges Studium, 4 Jahre arbeiten und dann nach der Geburt für immer zu Hause bleiben? Das ergab und ergibt für mich keinen Sinn. Aber das arme Kind. Wie kann ich nur - musste ich mir anhören. Ich muss doch für mein Kind da sein - schlugen die Stimmen aus der Verwandtschaft um mich. NEIN. Hört auf! Das ist nicht richtig. Meine Kinder sind nicht arm dran. Es geht ihnen gut. In der Kita fühlen sie sich wohl.

Musst du denn arbeiten?

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Bei mir klingelt der Wecker um 6 Uhr

Müssen oder nicht. Es ist zumindest meine Entscheidung. Wir haben einen gewissen Lebensstandard. Den möchten wir halten. Und das geht nur, wenn auch ich als Frau meinen Beitrag leiste. Also ja, ich MUSS arbeiten. Aber das ist nicht der springende Punkt. Ich MÖCHTE arbeiten. Ich finde es toll, in einer anderen Welt zu sein. Ich lebe jetzt in 2 Welten: In der Arbeitswelt und in der Welt als Mama und Ehefrau. Wenn ich morgens ins Büro komme, vergesse ich fast vollständig mein Mama-Dasein. Ich konzentriere mich die nächsten Stunden vollkommen auf meine Arbeit. Da ist auch kein Bloggen mehr, kein Facebook, Twitter & Co. Ich bin dann eine pupsnormale Angestellte. 

Die Nachteile

Klar, Nachteile an diesem Modell gibt es auch. Ich bekomme keinen Mutti-Tratsch mehr mit. Ich habe keine Zeit mehr für WhatsApp-Nachrichten zwischendurch, kann nicht mehr auf Kommentare reagieren, die im Netz kursieren. Ich hetze von der Arbeit zur Kita und von dort weiter zu den Freizeitveranstaltungen. Abends bin ich total erledigt. Aber mir geht es gut dabei. Und ich kann nicht sagen, dass ich vorher abends nicht platt war. Wer sagt auch, dass man als Mama einen Feierabend hat? Den habe ich erst, wenn ich im Bett das Licht ausmache. Vorher werden E-Mails beantwortet, Blogthemen recherchiert und vorbereitet und ab und an auch ein Artikel geschrieben. Aber das jetzt in geringerer Frequenz. Ein Nachteil.

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auch in der Kita wird im Sand gespielt

Als arbeitende Mutter stehst du immer doof da

Was? Du arbeitest fast 30 Stunden in der Woche? Ist das nicht zu viel? Wo sind deine Kinder?
Ich habe keine Großeltern hier. Keine Verwandten. Keine guten Freunde. Ich bin auf mich gestellt. Mein Mann arbeitet auch viel, aber wir versuchen uns Arztbesuche, Krankheitstage usw so gut es geht aufzuteilen. Als Vollzeit arbeitender Mann in einer guten Position bist du der Held. Als arbeitende Mutter in einer guten Position stehst du immer doof da. Denn die Mutter soll es richten.

Respekt

Ich kann nur sagen, respektiert das, was eine Mutter macht - ob sie nun arbeiten geht oder nicht. Verurteilt niemanden, der 20, 30, 40 oder mehr Stunden arbeitet, trotz Kind(ern). Manche müssen es, manche wollen es. Es gibt verschieden Mama-Typen und das ist gut so!
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Vor meiner Entscheidung verstecken muss ich mich nicht

Liebe Grüße von eurer zufriedenen Working Mom
Isa

Dienstag, 21. Juni 2016

Blogparade: Ganz alltäglich - Familien erzählen

Familienhelden

Endlich kann ich euch wieder einen Familienhelden in meiner Dienstagsreihe vorstellen. Dieses Mal nimmt uns Christiane aus Hamburg mit in ihren Alltag mit 2 Kindern, Mann und Hund.

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Christiane von StyleMom


Hallo, ich bin Christiane und blogge auf StyleMom zum Thema Nachhaltigkeit im Familienalltag. Heute zeige ich euch, wie bei mir ein ganz gewöhnlicher Tag als Mama ausschaut. Zu unserem Alltag gehören neben mir mein Mann, unsere 5-jährige Tochter und unser Nesthäkchen mit seinen drei Jahren. Außerdem haben wir noch einen Hund, der inzwischen seit 13 Jahren ein Teil unserer Familie ist.

Unser Tag beginnt um sechs Uhr, denn da klingelt der Wecker. Mein Mann und ich quälen uns dann aus dem Bett. Bei mir dauert das momentan eine halbe Stunde, bis ich tatsächlich aufgestanden bin. Da die Zeit eh schon knapp kalkuliert ist, wird es dann oft etwas hektisch. Wenn alle angezogen sind wird bei uns jeden Morgen zusammen gefrühstückt. Das ist vor allem mir besonders wichtig und mein Mann hat sich nach Jahren des Zusammenlebens nun auch endlich daran angepasst. ;-P

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Wenn wir dann alle satt sind geht mein Mann zu Arbeit und wir drei putzen uns die Zähne. Anschließend startet das Anziehkommando. Bevor sich jemand auch nur einen Millimeter in Richtung Garderobe bewegt hat, habe ich gefühlte 100 Mal gesagt, dass die Kinder sich Jacken und Schuhe anziehen sollen. Nun noch die Fahrräder aus dem Schuppen und los geht’s in Richtung Kita. Wenn alles gut läuft schaffen wir es bis dahin ohne Trotz- und Zickanfall, in der Regel schaffen wir wenigstens einen. Und jeden Tag ist ein anderes Kind dran. Anschließend geht es für mich dann direkt zur Arbeit.

Für das zur Kita bringen und abholen bin ich zuständig, da mein Mann in der Regel elf Stunden außer Haus ist. Wenn er also mal länger arbeiten muss, ist das für mich ziemlich irrelevant, da er unter der Woche eh nur am Frühstück teilnimmt und ansonsten ich mich um alles kümmere. Ich hole die Kinder direkt nach der Arbeit um 16 Uhr von der Kita ab. Wenn es bei mir mal einen späten Termin gibt ist es also jedes Mal ein organisatorischer Marathon, der mich inzwischen mega nervt. Wenn es möglich ist, nimmt mein Mann sich auch mal Urlaub, damit ich arbeiten kann. Ja ja, komische Welt bei uns…

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Nachmittägliche Veranstaltungen für die Kinder haben wir kaum. Unsere Tochter geht einmal die Woche zum Ballett. Das macht sie aber mit ihrer besten Freundin, deren Mutter auch immer fährt. Wenn ich an dem Tag frei habe, dann übernehme ich gerne. Das war aber von vornherein so abgesprochen, da ich es einfach nicht anders schaffe. Unser Sohn beginnt nun ab dem nächsten Kindergartenjahr mit dem Fußball. Da werde ich dann schauen müssen, wie das klappt. Das Problem in unserem Tagesablauf ist, dass wir 16 Uhr Zuhause sind und die beiden um 18 Uhr ins Bett müssten, wenn sie am nächsten Morgen ausgeschlafen sein sollen. Mit Abendessen dazwischen ist unser Nachmittag dann also immer schon ziemlich voll.

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Wenn dann zwischen 18 und 19 Uhr in den Kinderzimmern Ruhe ist, dann setze ich mich meistens nochmal an den PC. Hier schreibe ich entweder Blogbeiträge oder ich muss arbeiten. Und wenn mein Mann dann da ist, dann verbringen wir den Abend total gerne Serien schauend auf der Couch und trinken dabei ein Gläschen Wein.

Vielen Dank, liebe Christiane! Dein Alltag gleicht meinem schon ziemlich. Turbulent und nervenaufreibend. Wir meistern das - Chacka!

Wollt auch ihr ein Familienheld auf Lari Lara werden? 

Dann schreibt mir an isa (ät) larilara (punkt) de

Bis bald
eure Isa

Sonntag, 19. Juni 2016

Unser Wochenende in Bildern (und Videos) #wib

Da wir Urlaub haben und die Zeit der Familie gehört, gibt es heute mal einen Mischmasch aus Fotos und Videos.

Tja, zumindest war das der Plan. Auf dem Tab in der App kann man wohl keine Videos hochladen. Dann bekommt ihr sie auf einem anderen Weg, zu einer anderen Zeit.

Viel Spaß! 



Wir sonnen

Wir baden

Wir spaßen

Wir schließen Freundschaften

Wir werden nass

Snappt ihr auch? 
Dann her mit euren Accounts.



Kinderfest im Sand

Der blogfamilia Beutel ist auch dabei


Tschüß - eure Erdbeere

Sonntag, 12. Juni 2016

12 Fotos von Mamas Geburtstag #12von12

Unsere 12 von 12 an meinem Geburtstag

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Heute ist mein Geburtstag! Eigentlich sollten es andere #12von12 werden, denn ich hatte eine Grillfeier geplant. Der andauernde Regen und 15 Grad brachten mich allerdings zu der Entscheidung, die Party zu verlegen.

#1

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Geschenk vom Mann mit Karte von MiniMniMe
 #2

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ein tolles Armand von Swarovski
 #3

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Schwimmprüfung um 10 Uhr
 #4
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Seepferdchen bestanden
 #5

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kuscheln nach dem Mittagsschlaf
 #5

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schön, oder?
 #7

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MiniMe hat das Wasser umgekippt und wischt auf
 #8

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der Partyinhalt - wohin damit?
#9

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wir sind Essen gegangen

 #10

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Apérol Spritz
#11

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Sushi for me

#12

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die Große

So, nun wird Fußball geschaut!

Weitere Beiträge von 12von12 findet ihr bei Caro von Draussen nur Kännchen.

Bis bald
eure alte Isa