Freitag, 17. Februar 2017

Faschingszeit – auch im Norden? (+ Verlosung)

Helau heißt das - nicht Alaaf!

Wer den Blog fleißig verfolgt, der weiß natürlich, dass wir keine Ur-Hamburger sind. Wir haben Hamburg zu unserer Wahlheimat gemacht. Aber ursprünglich kommen wir aus dem Rhein-Main-Gebiet. Ich aus Wiesbaden und mein Mann aus Mainz. Gegensätze ziehen sich an :-)

Fasching oder Fastnacht

Fasching (Wiesbaden) bzw. Fastnacht (Mainz) wird in beiden Städten gefeiert. Ich kann mich noch gut erinnern, dass wir als Kinder immer im Turnverein eine tolle Faschingsparty hatten. Da liefen Indianer und Cowboys, Prinzessinnen und Piraten durcheinander. Es wurde viel getanzt und man hatte einfach eine gute Zeit. An Faschingssonntag war immer der große Straßenumzug.

Straßenfastnacht

In Mainz beginnt die Straßenfastnacht mit Altweiber. Dann sind die Narren los und es wird 5 Tage am Stück geschunkelt und gefeiert. Hier ist der Höhepunkt der Rosenmontagsumzug. Bis spät in die Nacht wird auf den Straßen und in Kneipen zu närrischer Musik gelacht und getanzt. Mit unserer großen Tochter haben wir die Umzüge immer genossen. Sie konnte schon mit knapp 2 Jahren HELAUrufen. Cool oder?

Was ist los in Hamburg?

In Hamburg sieht das ganz anders aus. Hier hat man Rosenmontag nicht frei, aber trotzdem können sich die Kids in Schule und Kita verkleiden. Es wird lustige Musik angemacht und die Kinder sind glücklich. Vom Turnverein gibt es auch eine Faschingsparty. Aber vergleichbar ist das Faschingstreiben hier nicht mit Wiesbaden oder Mainz.
Deshalb machen wir in diesem Jahr schon zum 2. Mal eine Faschingsparty daheim. Kinder sind eingeladen sich zu verkleiden und einfach Spaß zu haben. Wenn der Norden eben nicht lustig sein will, dann sind wir es trotzdem. Es gibt Brezeln und Krebbel, Saft und viele Luftschlangen. Tröten und Brause und ein ganz große Sause. Sekt für die Erwachsenen – aber nur für die, die sich auch verkleidet haben. Nee, nur Spaß.



Wir haben mittlerweile einen großen Fundus an Kostümen. Clown und Pirat. Ägypterin und Scheich. Prinzessin und Hexe. Tiger und Drache. Ganz neu hinzugekommen ist Elena, denn die mag meine Große besonders gerne. Sie kennt sie aus der neuen Animationsserie ELENA VON AVALOR, die seit Ende Januar auf dem Disney Channel zu sehen gibt. Kennt ihr sie?

Foto: Disney Channel


Elena verkörpert ein Mädchen, das Willensstärke besitzt, ehrgeizig ist, aber darüber hinaus nicht vergisst, wie wichtig Freundschaft, Mitgefühl und Teamwork ist. Ihre Großeltern und ihre neue Freundin Naomi helfen ihr dabei das Königreich zu retten. Ein bisschen Magie ist natürlich auch dabei. Ist doch klar! Das mag meine Tochter besonders gerne. Und, dass die kleine Schwester von Elena Isabel heißt, genau wie ich.

Die Folgen präsentiert der Disney Channel als deutsche Erstausstrahlung immer samstags und sonntags um 09.20 Uhr. 

Avelina Boateng

Genau, ihr lest richtig. Boateng. Avelina ist die Schwester des deutschen Nationalfußballers und singt den Titelsong zur Serie. Sie selbst sagt, „Familienzusammenhalt spielt in meinem Leben eine ganz große Rolle. Das liebe ich auch an Disney Filmen und war deshalb begeistert, den Titelsong für ELENA VON AVALOR singen zu dürfen. Seit ich denken kann, träume ich davon, mit Gesang und Tanz auf der Bühne zu stehen“, schwärmt die 24-Jährige. „Elena ist auf jeden Fall ein Vorbild für alle Kinder, da sie für ihre Träume kämpft und die Dinge selbst in die Hand nimmt.“




Genau so sehe ich das auch. Wollt ihr mal reinhören?



Gewinnspiel:

Wenn ihr auch so begeistert seid, wie wir, dann könnt ihr nun tolle Sachen gewinnen.
Und das gibt es zu gewinnen:
Beantwortet mir nur die Frage, als was sich eure Kinder gerne verkleiden.


Ein weiteres Los bekommst du wenn du a) den Beitrag auf FB oder Twitter teilst, b) bei Instagram (@larilara_blog) den Post verlinkst und den Hashtag #LariLaraElena verwendest und/oder c) mir ein Herzchen bei BrigitteMOM hinterlässt und mir sagst, welche Nummer du bist.

Teilnahme möglich bis zum 21.02.2017, 23:59 Uhr.


Die Teilnahmebedingungen:
  • Ich freue mich auf ein Like auf meiner Facebook-Seite und wenn du Lari Lara folgst - bist du da nicht, dann erzähl deinen Freunden einfach von dem Blog. Nennt mir den Namen, mit dem ihr mir folgt und eine Kontaktmöglichkeit. Anonyme Kommentare kann und werde ich nicht werten.
  • Jeder Teilnehmer ab 18 Jahren mit Sitz in Deutschland ist teilnahmeberechtigt.
  • Natürlich würde ich mich total freuen, wenn ihr meinem Blog folgt (per E-Mail oder via Google Friend Connect, Bloglovin, Blog-Connect, Google+, Pinterest etc.) 
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden
  • Die Gewinner gebe ich auf meinem Blog und auf Facebook bekannt. Die Gewinner können sich binnen drei Tagen bei mir melden, um mir die Versandanschrift mitzuteilen. Danach wird der Gewinn neu ausgelost.
Viel Erfolg!

Bis bald
eure Isa
*Dieser Post enthält Affiliate Links

Montag, 13. Februar 2017

Wo ist denn bitte...? Vergessen tut weh


#Mama4gets ist ein Aufruf zur Blogparade von Mama on the rocks, bei der es um die Vergesslichkeit bei Müttern geht. Ob schwanger oder nicht-schwanger, jung oder alt - vergessen tun wir doch immer mal was oder? Aber woran liegt das? Ich denke mal laut nach.

Blogparade: Vergiß' mein nicht

Als Baby weißt du noch nichts. Als Kleinkind nicht viel. Als Kind ein wenig. Als Schulkind schon einiges. Als Jugendlicher weißt du alles. Zumindest denkst du das. Als Erwachsener, um die 20 Jahre, ist dein Gehirn in Top-Form. Dann kommen die Kinder - und es geht bergab mit dem Gedächtnis. Aber warum?

Du bist schwanger - Glückwunsch!

Man freut sich natürlich wie Bolle, wenn man schwanger ist. Doch je mehr Kind in dir ranwächst, umso unwichtiger werden andere Dinge. Das Gehirn schaltet dummes Zeug einfach aus. Weg damit. Ablage P. Willkommen in der Schwangerschaftsdemenz. Du hast immer eine Entschuldigung parat, wenn du mal wieder nicht weißt, wo du den Schlüssel hingelegt hast oder warum du das Brot, wegen dem du eigentlich in den Supermarkt gefahren bist, doch nicht gekauft hast. 

Dann ist das Kind da und du entschuldigst dich weiter, denn du leidest ja unter Stilldemenz. Gratulation. Willkommen in der Welt der Milch. Alles gut. Nur weiter so. Du bist ja frische Mama und hast deine Gedanken beim Nachwuchs. Du brauchst nicht drüber nachdenken, was du machen müsstest oder wolltest. Alles was zählt, ist das Kind in deinen Armen. Blöd nur, wenn das schon dein Zweites oder Drittes Kind ist... aber davon sei hier mal nix erwähnt.

Die Arbeit ruft

Irgendwann wird es dann aber wieder Zeit etwas zum Lebensunterhalt beizusteuern. Das nennt sich dann Erwerbstätigkeit. Raus aus den Klauen der Babyfalle, die dich vergesslich werden lässt. Rein ins pralle Vergnügen der Lohnarbeit. Hier darf man nichts vergessen. Hier wird Tacheles geredet. Hire or Fire. Wenn du vergessen würdest, dem Chef seinen Kaffee morgens um halb acht zu bringen - Tschüss. Ab geht's. Also hier ist keine Vergesslichkeit erwünscht.
Aber...

War ich früher für meine Termintreue und mein Elefantengehirn weltweit bekannt und brachte machte Schlagzeilen bis in die New York Times, brauche ich heute Terminkalender. Ich habe meine Termine im privaten Kalender, im Firmenkalender, auf Zetteln und Blöcken. Und wehe, jemand stört mich, wenn ich gerade etwas notiere. Schwups. Weg aus dem Gehirn. Ja, geht's noch? Nee. Bin ich schwanger? Nein - nie wieder! Bin ich krank? Der Arzt sagt nein. Der muss es ja wissen. Aber was ist nur los da oben? 
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Foto: Pixabay

Erschöpfung pur

Klar, der Wecker klingelt jeden Tag um 5:55 - nicht wirklich förderlich für die Regenerierung meines Gehirns über Nacht. Um 7:30 radel ich dann zur Arbeit. Die Kinder sind in der Kita bzw bald in der Schule. Als Manager bin ich bis 15 Uhr komplett in meinen Projekten vertieft. Um 16 Uhr bin ich wieder auf Modus Mama geschaltet. Ab 20 Uhr bin ich Ehefrau und Hausfrau. Wie soll sich da noch jemand in meinem Kopf erholen können?

Aber woran liegt es denn nun, dass Mütter so vergesslich sind? Sind wir das überhaupt? Oder sind es die Väter ebenso? Darüber könnte ich jetzt auch noch einen Artikel verfassen (mein Mann würde sich dann übrigens meines Kopfes annehmen). Hier geht es aber um uns Mamas. 

Gerade erst gestern ist mir was Doofes passiert. Hä? Was? Ich weiß es nicht mehr. Butter bei die Fische. Ich vergesse Kleinigkeiten - täglich. Ich lass den Hausschlüssel draußen hängen. Vergesse den Fahrradschlüssel im Buggy, der in der Kita steht. Ich stecke mein geliebtes Shirt, dass ich schon Jahre habe und weiß, dass es Handwäsche ist, in den normalen Waschgang. Ich gehe einkaufen und vergesse die Hälfte. Wie gesagt, es sind kleine Sachen, aber vor den Kindern konnte ich mir wirklich alles merken - außer Namen. Das war noch nie meine Stärke.

Und wer ist Schuld?

Ricola? Nee. Das Alter? Maybe. Die Kinder? Möglich. Der Spagat zwischen Beruf und Familie? Kann sein. Solange ich aber nicht vergesse meinen Kindern morgens immer ein Küsschen zum Abschied zu geben, sie zu drücken und ihnen einen schönen Tag zu wünschen, dann ist doch alles paletti. Vielleicht quillt das Gehirn auch mit zunehmendem Alter bei manchen Frauen über und das Unwichtige rutscht einfach raus. 

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Foto: Pixabay

Vorbeugen

Ich gehe seit ein paar Wochen wieder regelmäßig joggen, das soll ja auch das Gehirn trainieren. Ich esse kaum Süßigkeiten und ernähre mich gesund. Ich versuche immer locker zu bleiben und positiv zu denken. Denn wer entspannt ist, hat auch einen entspannten Kopf. Vergesslichkeit ade!

Wie ist das denn bei euch? Seid ihr auch vergesslicher, seit die Kinder da sind? Oder ward ihr es vorher schon? Oder gehört ihr zu der Spezies Frau, die sich alles merken kann?

Bis bald
eure Isa