Blogparade: Ganz alltäglich – Familien erzählen

Meine neue Reihe auf dem Blog handelt von ganz alltäglichen Dingen – nämlich vom Alltag der Familienhelden. Letzte Woche hat uns Sarahvon Sarah plus Drei in ihren Alltag mitgenommen.

Heute möchte ich euch folgenden Blog-Alltag ans Herz legen:

Frieda Friedlich

ist der kunterbunte Mama-Blog über den ganz normalen Familienwahnsinn von
Julia (34) und ihrem kleinen Mini-Menschen-Mädchen Frieda (15 Monate) aus dem
wundervollen und lebendigen Köln. Auf ihrem Blog, der den Namen Frieda Friedlich natürlich von ihrer immer sehr friedlichen
Tochter Frieda bekommen hat, erzählt Julia vom turbulenten Familienalltag, dem
Spagat und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Eingewöhnung in die
Fremdbetreuung, von Freizeit, anstrengenden Situationen, von Liebe,
Unternehmungen im Kölner Umland und Urlauben, aber auch von Problemen,
Konflikten und Gedanken. Bei Frieda Friedlich gibt es keine durchgestylte
Fashion-Zimmer, sondern echtes, buntes und manchmal auch sehr anstrengendes
Familienleben. Mit allen Höhen und Tiefen, wenn ihr wisst was ich meine.

Heute gibt es also einen Beitrag zur Reihe „Alltag der Familienhelden“ von
Frieda Friedlich und ihrer Mama Julia.

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Typ Organisierte Frühaufsteher

Wir sind Frühaufsteher. Das konnten wir schon immer gut. Aus beruflichen
Gründen sind wir von jeher um spätestens 5:30 Uhr auf den Beinen (gewesen) und
das ziehen wir jetzt, nach Beendigung meiner Elternzeit, auch wieder durch. Wir
sind allerdings nicht nur Frühaufsteher, sondern auch vollkommen
durchorganisiert.

Bei uns klingelt zuerst Guidos Wecker, sobald er das Bad frei
macht und mit unserer Hundedame Grete die erste Gaseirunde dreht, erhebe ich
mich aus den Federn  und mache zunächst mich und dann unser Frühstück
parat. Manchmal wird Frieda von alleine wach, manchmal wecken wir sie sanft.
Kuscheln, Anziehen, Frühstücken, etwas Spielen, los. Da Guido an einer
Förderschule in Duisburg arbeitet und einen weiteren Fahrtweg hat, verlässt er
schon etwas früher als Frieda und ich das Haus. Wir zwei Mädels treten meistens
um kurz nach 7 Uhr die 12 minütige S-Bahn-Fahrt über den Rhein, zu meiner
Schule, in der ich als Sonderpädagogin im Gemeinsamen Lernen unterrichte, und
Friedas KiTa an. Glücklicherweise liegt nämlich meine neue Arbeitsstelle direkt
neben Friedas Betreuung. Es ist so unglaublich praktisch. Da ich zunächst nur
Teilzeit arbeite, bleibt Frieda erstmal nie länger als 4 Stunden in der KiTa.
Meistens hole ich sie bereits vor dem Mittagessen wieder ab, das wir dann
gemeinsam zu Hause futtern. Anschließend gehen wir eine große Runde mit unserer
Grete im Park spazieren und warten dann auf Papa Guido.

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Qualitytime und Alltägliches

Guido ist in der Regel dann auch am frühen
Nachmittag zu Hause. Sein Homeoffice, das wie bei mir unabdingbar zum Lehrerjob
dazugehört, öffnet auch immer erst abends, wenn unser Mini-Menschen-Mädchen
schlummert. Er kommt zwar natürlich etwas später als Frieda und ich nach Hause,
aber wir haben uns eigentlich alles (auch ohne feste Absprachen) sehr schön und
gerecht verteilt. Wir putzen, waschen, kochen, einkaufen, spielen und toben im
Wechsel. Der eine mal mehr, der andere weniger. Für uns fühlt sich das
mittlerweile alles ganz gut organisiert an. Sonst spielen wir auch viel
miteinander. Wir spielen alle gerne. Immer schon. Guido und ich haben uns
damals beim Memory und 10.000-Spielen ineinander verliebt. Wir spielen also
nachmittags auch mit Frieda viel und wir nehmen uns Zeit dafür. Qualitytime ist
da der neumodische Begriff. Wir versuchen es jeden Tag mindestens 30 Minuten am
Stück ohne abgelenkt zu sein. Es wird dann mal nicht nebenbei gekocht, nicht
nebenbei bei Facebook gestöbert, keine eMail beantwortet und schon gar nicht
telefonier. Klappt natürlich nicht immer, weil die „Daily Routine“ ja immer
weiter läuft und laufen muss. 

Wenn wir aber spielen, dann im Moment
alles: Rutsche, Puppen, Memory, Karten, Verstecken, Fangen, Duplo, Playmo123,
Klangbaum, Hüpfetier, Musikinstrumente, Bauklötze und Ball. Natürlich singen,
malen, basteln, tanzen, lachen, toben, hören Musik oder „schreiben“ wir auch an
der Tafel. Ganz besonders freuen wir uns aber jetzt auf den Frühling. Guido und
ich sind ohnehin auch echte Outdoor-Freaks. Mit einem Ball,
Tischtennisschlägern, Picknick und Hund in den Park. Wir können es kaum
erwarten dies alles jetzt auch mit unserem Mini-Menschen-Mädchen zu unternehmen
und Spielplätze unsicher zu machen. Frieda hat schon ein Laufrad-Trike und wir
einen Bollerwagen für die Ausflüge zum Rhein oder ins Grüne. Aber seit ein paar
Wochen sind wir auch stolze Besitzer eines Kinderfahrradsitzes. Außerdem haben
wir natürlich die Jahreskarte für den Kölner Zoo. Der Winter darf jetzt echt
mal die Kurve kratzen. Wir wollen nicht mehr nur kurz mit dem Hund eine Runde
drehen, sondern raus, raus, raus.

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…und wenn Frieda schläft?

Frieda schläft in der Regel gut. Sie kommt
schnell zur Ruhe und schläft meistens durch. Sie geht nach so einem KiTa-Tag
auch schon so um 18:45 Uhr zu Bett, schläft spätestens um sieben. Sie muss ja
auch früh raus. Freizeit? Hobbies? Abendprogramm? Entweder ruft abends der
Schreibtisch noch mit Unterrichtsvorbereitungen oder ich bin so k.o. vom Tag,
dass ich mich auch schon um 21 Uhr ins Familienbett neben unser
Mini-Menschen-Mädchen kuschle. Manchmal lese ich dann wenigstens noch ein paar
Seiten bevor ich auch einschlummre. Im Mutterschutz habe ich einen Nähkurs
besucht und die Liebe zum Nähen für mich entdeckt. Ich nähe eigentlich
ausschließlich kunterbunte, süße Mädchensachen für unsere Frieda, nur manchmal
traue ich mich auch ein Klamotten für mich selbst ran. Zum Nähen komme ich im
Moment allerdings echt nur noch selten.

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Wer mehr von Frieda Friedlich erfahren möchte:

www.frieda-friedlich.de

facebook.com/friedafriedlichkoeln

https://www.instagram.com/friedafriedlich/

Vielen Dank, liebe Julia, liebe Frieda und natürlich Guido, dass wir mal bei euch reinschnuppern durften. 

Und? Kommt euch Lesern da einiges bekannt vor oder könnt ihr euch etwas abgucken?

Wenn auch ihr Lust habt von eurem Alltag zu berichten, dann schreibt mir eine E-Mail an isa@larilara.de. Und übrigens: ihr müsst keine Familienblogger sein oder überhaupt Blogger sein. Wenn ihr Bock auf die Reihe habt, dann schreibt mich an.

Ich freue mich auf jeden von euch!

Bis bald

eure Isa

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