Blogparade: Ganz alltäglich – Familien erzählen

Familienhelden

Ist schon wieder Dienstag? Na klar und deshalb geht meine Reihe der Familienhelden auch in die nächste Runde. Heute nimmt uns Sarah vom Blog Mamani bloggt mit in ihren Alltag.

Ich muss zugeben :
Ich bin ein Routinefetischist. Ohne meine festen Abläufe mutiere ich zum Nervenbündel,verlege alles, finde nichts und muss zum Schluss in eine Tüte atmen.
Aber als Zwillingsmutter ist diese Neurose ein Segen,denn ohne Organisation und zumindest einem Minimum an Zeitplänen bist du rettungslos verloren.

Darum also jetzt hier unser Alltag in Tageszeiten: 

Morgens: 

www.larilara.deZwischen 8 und 9 Uhr ist die Nacht vorbei. Die kleinen Herrschaften sind sofort im Spielmodus,während ich mit messerscharfen Sehschlitzen erstmal ein paar Minuten brauche. Nachdem ich bei vollem Bewusstsein bin fange ich zwei Bobbycar-Raser ein und es geht los: Wickeln,waschen anziehen.

Dann Bett machen, Ordnung schaffen und ab in die Küche, Frühstück zubereiten. Das machen wir grundsätzlich zu dritt. Ich hole alles was wir brauchen aus dem Kühlschrank, setze mich auf meinen Hocker und meine Helferlein bauen sich, auf ihren kleinen Ikea-Hockern stehend, neben mir auf. Kindermesser in die Hand, Gemüse nach Wahl und es wird geschnibbelt. Bei uns gibt’s jeden Morgen zum Brot eine kleine Schüssel Rohkost und seit kurzem Naturjoghurt mit Chia. Brot in den Toaster, alles aufs Tablett und ab geht’s. Das Frühstück ist bei uns nie unter einer Stunde, wir genießen das total.

Mittags:

Mittags bleibt bei uns die Küche kalt, wir sind noch satt vom Frühstück. Ist das Wetter schön, packen wir uns Sesamstangen ein und pilgern zum Spielplatz. Ist es schlecht, spielen wir Zuhause. Meistens malen wir oder ich lese vor. Nachmittags ist Ruhepause, wir lümmeln auf der Couch, kuscheln und schauen ‚The big bang theory ‚. 

www.larilara.de

Abends: 

Abends bekommen wir meist Besuch von Oma. Dann wird zusammen gegessen und Oma muss sich alles anhören was tagsüber so gewesen ist. Sehr ausführlich.
Das ins Bett bringen hat ebenfalls seine festen Rituale. Oma zieht Ihnen die Schlafanzüge an und schaut mit ihnen aus dem Fenster, wobei allen Verwandten und Freunden nebst Haustieren ‚Gute Nacht‘ gesagt wird. Mit vielen Eskimo-Küssen verabschiedet sich Oma und ich singe noch gefühlte 376x ‚La Le Lu‘. Die Nächte sind mal mehr mal weniger ruhig, wir schlafen im Familienbett und das klappt ganz gut.

In meinen 3 Jahren als Mutter habe ich vor allen eines gelernt: Organisation ist wirklich alles. Meine Kinder merken sofort wenn etwas nicht so ist wie immer und ich brauche dann immer ewig bis sie sich wieder beruhigen. Bei ihnen ist Routine das A und O zur Ausgeglichenheit, was ich sehr begrüße. Im späteren Leben ist auch nicht immer Action auf dem Plan und wie Jesper Juul schon sagte : 

Kinder müssen sich auch mal langweilen. 

Dem stimme ich zu, bei uns hat jeder Tag viele kleine Highlights statt immer wieder mega ‚Events‘.
Und wir leben sehr gut damit. Gnihihihi.
 

http://www.mamanibloggt.wordpress.com

Vielen Dank, liebe Sarah! Ich finde es ganz toll, dass Oma und Opa fast jeden Abend kommen und die Kinder mit ins Bett bringen. Das ist sehr selten.

Habt auch ihr Lust von eurem Alltag zu erzählen? 

Dann schreibt mir einfach an isa (ät) larilara (punkt) de

Ich freue mich.

Bis bald

eure Isa

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