10 Tipps bei Kinderheuschnupfen - Diese Therapie kann helfen

10 Tipps zur Vorbeugung bei Kinderheuschnupfen
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Heuschnupfen bei Kindern - Die Saison ist gestartet

Überall um mich herum wird geniest und ich sehe Menschen mit einer Allergie - dem Heuschnupfen.
Tränende Augen, verschleimter Rachen, laufende Nase – gerade bei Kindern bedeutet Heuschnupfen  eine Belastung für den kindlichen Organismus. Die Heuschnupfenallergie sollte immer von einem Arzt diagnostiziert werden und dann gemeinsam eine geeignete Therapieform gefunden werden.

Die Mikroimmuntherapie verspricht Hilfe bei Heuschnupfen 

Die Mikroimmuntehrapie (MIT) bietet hier eine niedrig dosierte, nebenwirkungsfreie Behandlungsalternative an; darauf weist die Gesellschaft für Mikroimmuntherapie (MeGeMIT) zum Start der Pollensaison hin. Im Rahmen eines ganzheitlichen Allergie-Managements stellt der sanfte Ansatz der MIT direkt das Immunsystem in den Fokus, um seine Reaktionsweise zu korrigieren. Im Allgemeinen lässt sich dadurch die Notwendigkeit von herkömmlichen Medikamenten erheblich reduzieren oder oftmals auch vollständig eliminieren.

Jedes sechste Kind leidet an Heuschnupfen


Laut einer Studie des Robert Koch-Instituts (Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland) leidet mittlerweile mehr als jedes sechste Kind an allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Asthma Bronchiale oder dem atopischen Ekzem. Bei diesen allergischen Körperreaktionen handelt es sich um eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Es interpretiert bestimmte in den Pollen enthaltende Stoffe als schädliche Erreger und bekämpft sie. Juckreiz, tränende Augen und Niesen sind folglich Abwehrreaktionen des Körpers. Genau hier setzt die Mikroimmuntherapie an: Ziel ist es, das Immunsystem des Kindes wieder ins Gleichgewicht zu bringen und dadurch den Organismus zu einer angemessenen Immunantwort zu bewegen. Die MIT behandelt demnach nicht nur die Symptome, sondern harmonisiert das gestörte Immunsystem.

Die Mikroimmuntherapie arbeitet kausal – nicht symptomatisch


Die MIT arbeitet mit körpereigenen Immunbotenstoffen, die der Patient in hoch verdünnter Form über die Mundschleimhäute einnimmt. Die in Kapseln befindlichen Globuli werden unter die Zunge gestreut und zergehen langsam. Gerade für den kindlichen Organismus sind die immunregulierenden Substanzen in niedrigen Dosierungen (low & ultra-low doses) besonders gut verträglich. Diese schonende Behandlungsform ist eine komplementäre Therapiemethode, die im Rahmen eines individuellen Allergie-Managements als wichtiger Katalysator fungieren kann. Zum einen kann sie die Einnahme antiallergischer Medikamente nach und nach ersetzten. Zum anderen kann sie den Allergieverlauf signifikant mildern und die Symptome sogar vollständig zum Verschwinden bringen. Außerdem kann die MIT sowohl vorbeugend als auch bei einem akuten Allergie-Schub angewendet werden.

Die Mikroimmuntherapie lässt sich nicht nur zur Allergiebehandlung einsetzen, sondern verfügt auch über spezifische Präparate zur Behandlung von Infektneigung, von Vierenerkrankungen wie z. B. Windpocken und Pfeiffersches Drüsenfieber, Warzen und vielen anderen Krankheiten, bei denen die Immunreaktion unzureichend oder fehlgeleitet ist.

10 Tipps bei Heuschnupfen bei Kindern


10 Tipps, wie man dem Heuschnupfen vorbeugen kann


  1. Lege dir einen Pollenflugkalender zu. So weißt du immer genau, wann welche Pollen unterwegs sind. Zum Beispiel bei der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst.
  2. Lass dein Kind, wenn möglich, nur zu bestimmten Zeiten draußen spielen.
  3. Beobachte Wind und Regen - dann ist der Pollenflug geringer.
  4. Bedenke, dass in der Stadt der Pollenflug am Abend höher ist und in ländlichen Regionen am Morgen.
  5. Lüfte dementsprechend die Zimmer im Haus und halte die Fenster ansonsten geschlossen.
  6. Wechsle die Kleidung deines Kindes, nachdem es draußen gespielt hat.
  7. Die Kleidung nicht im selben Zimmer aufbewahren, in dem das Kind spiel/schläft.
  8. Wasche deinem Kind abends die Haare, so dass die Pollen sich nicht im Kopfkissen festsetzen.
  9. Erkundige dich, ob es bei deinem Auto einen speziellen Pollenfilter gibt.
  10. Vermeide andere Reizfaktoren für die Atemwege (z.B. Rauch).

Die Informationen dieses Artikels stammen hauptsächlich aus einer Pressemeldung der MIT.

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Kommentare:

  1. meine kinder haben es zum glück nicht, aber ich schlag mich seit 2 oder 3 jahren damit rum.

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  2. Ich hab momentan tierischen Heuschnupfen. Die Augen jucken. Mein Sohn hat es glücklicherweise nicht. Da macht der Frühling gleich viel weniger Spaß.
    LG Anke

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