Wir engagieren uns! #BloggerFuerFluechtlinge

Gebt euch die Hand – Flüchtlinge brauchen unsere Hilfe 

Erst gestern wieder eine Horrornachricht von einer Fahrt in die vermeintliche Freiheit von verfolgten Menschen, die nicht gut endete. Dutzende Flüchtlinge, man geht von knapp 70 Toten aus, haben den Weg über Ungarn nach Deutschland nicht geschafft. Unendliche Traurigkeit.

Was muss Menschen dazu bewegen, sich in solch eine Gefahr zu begeben? Sich in überfüllte Boote zu setzen, um eine kleine Chance zu haben, dem Leid zu entkommen. Für ein besseres Leben. Kinder, Frauen, Männer. Mit dem Wissen, dass viele nicht lebend an Land kommen werden.

Diese Woche habe ich erfahren, dass schreiende Babys und Kinder einfach von den Schleppern über Bord geworfen werden. Ich musste weinen. Was sind das für Menschen, frage ich mich. Hier ist Mensch gleich Ware. Es herrschen Strukturen wie in der Mafia. Es ist schrecklich.

Dann heute morgen die nächste Schreckensnachricht: Viele Tote nach Kentern zweier Flüchtlingsboote vor der libyschen Küste. Es reißt nicht ab.

Mein Stadtteil

Die meisten in Deutschland eintreffenden Flüchtlinge kommen aus Syrien und der arabischen Republik sowie aus Albanien. Diejenigen, die es nach Deutschland (oder in andere Länder) schaffen, brauchen Unterkünfte. So wird auch in meinem Stadtteil eine Container-Unterkunft gebaut. Auf einem P+R-Parkplatz. Hier werden 2-geschossige Container aufgestellt, insgesamt 7 Häuser, zuzüglich zwei Häuser für Verwaltung und einen Gemeinschaftsraum. Die Fläche eignet sich prima, um circa 600 Flüchtlinge unterzubringen. Ich freue mich dort zu helfen und werde sie willkommen heißen. Werde Überzeugungsarbeit leisten, für die Bürger, die sich nicht auf sie freuen. Denn die gibt es auch.

Aktuelle Lage in Hamburg

Die Zentrale Erstaufnahme verzeichnete im Juni rund 1.400 Asylanträge mit Unterbringungsbedarf. Dies sind dreimal so viel wie im Vergleich zum Vorjahr. Täglich melden sich 200 Personen neu hinzu. Bis zum Jahresende muss Hamburg noch 6.000 Plätze schaffen und diverse winterfest machen.

Kinder

Schulpflichtige Kinder kommen in ABC-Klassen, internationale Vorbereitungsklassen oder Regelklassen. Kita-Plätze werden nach Bedarf mit 5-Stunden-Plätzen belegt.

Wie engagieren sich Hamburger

Momentan engagieren sich über 2000 Menschen freiwillig in der Flüchtlingshilfe und es werden täglich mehr. Ob Hilfe bei den diversen Kleiderkammern, soziale Hilfe, Spiel- und Sportangebote, Ausflüge, Hausaufgabenbetreuung und vieles mehr – die Hamburger helfen! 

Wer auch helfen will, kann sich über HH-hilft oder auch über fördern+wohnen informieren. Diverse Facebook-Gruppen, auch oft nach Stadtteilen unterteilt, bieten auch die Möglichkeit sich zu engagieren. 

Blogger helfen

Auch wir Blogger engagieren uns! Im Netz und darüber hinaus. Mit Spenden, Sachspenden und mit unseren Botschaften. Mit dem Hashtag #bloggerfuerfluechtlinge schaffen wir uns im Netz und darüber hinaus Raum für unsere Meinung. Wir stehen gemeinsam auf, um zu helfen. 

Eine eigene Website der Initiative findet ihr hier: http://www.blogger-fuer-fluechtlinge.de/

Den Spendenaufruf von betterplace.org findet ihr rechts in meiner Sidebar.

Macht mit! Seid ein Sprachrohr für unsere Initiative und leistet Hilfe! Die Flüchtlinge danken es euch!

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