Mamafitness: Pilates für junge Mütter



Gastbeitrag: Pilates Monkey vereint Pilates, Babys und Tanzpädagogik


Ich habe Pilates Monkey Hamburg direkt nach der Elternzeit meiner jüngsten Tochter Luca Valentina gegründet also im Januar 2018. Die Elternzeit ist eine gute Zeit um beruflich nochmal umzudenken und neue Wege einzuschlagen. Erstaunlich dass man oft erst dann den Mut findet und eine klare Vorstellung von dem bekommt, was man möchte und was nicht mehr. Die Zeit davor habe ich sehr viel Kinderballett, Modernen Tanz und Pilates unterrichtet aber auch Krabbelgruppen geleitet.
Meine Arbeitszeiten waren nicht mehr Familienkompatibel und somit war ich auch ein wenig gezwungen Umzudenken.
Der Schritt in die Selbstständigkeit hat mich aus meiner Komfortzone heraus bewegt und ich bereue es überhaupt nicht. Sicher gibt es ein paar Dinge, die ich mir anders vorgestellt habe aber letztendlich hatte ich einen super Start. Die Resonanz ist so positiv und das zeigt mir, dass ich richtig liege.

Babys aktiv in die Übungen einbeziehen

Mein Konzept vereint die klassische Pilates Methode und Babys in Bewegung sowie mein methodisch und didaktisches Wissen aus der Tanzpädagogik.
Die Babys werden aktiv in viele Übungen einbezogen, durch Bewegungslieder und Reime, unterschiedliche Materialien und vieles mehr.
Die Mütter in meinen Kursen möchten zum einen wieder beginnen etwas für ihren Körper und sich zu tun und zum anderen auch mit anderen Kontakten.
Es ist sehr wichtig die gesamte Muskulatur wieder aufzubauen und zu stärken weil  Mütter  im 1. Lebensjahr sehr viel tragen und heben. Einen Spaziergang im Tragetuch zum Beispiel kann sehr unangenehm werden wenn die Schultern vorziehen, der Nacken verspannt und der Beckenboden zu schwach ist –zumal die Kleinen ja auch schnell größer und schwerer werden.
Das ist eine ungünstige Verkettung, die Fehlhaltungen begünstigen und dich am Ende des Tages nicht besonders wohl im eigenen Körper fühlen lässt.
Ein Pilates Kurs ist ein gutes Investment in den eigenen Körper um dagegen anzusteuern um gestärkt den Alltag mit Kind zu meistern.


Pilates ist effektives Ganzkörpertraining

Pilates ist ein effektives Ganzkörpertraining, welches jeden Muskeln beansprucht. Ziel ist es, die Körpermitte zu stärken und zu stabilisieren um die Körperhaltung zu verbessern. Ich stelle mir oft ein tiefliegendes Korsett vor, das sich um die Wirbelsäule legt.  Die tiefliegende Bauch,- Rücken,- und Beckenbodenmuskulatur werden fester um die Wirbelsäule geschnürt und stabilisieren den Rumpf.

O-Töne: 
„Der Kurs bringt mir und meinem Baby so viel Spaß! Endlich komme ich zum Sport und gleichzeitig haben wir Spaß zusammen“ 
„Das Kurskonzept ist toll und ich kann viele Übungen Zuhause mit meinem Baby  umsetzen“ 
„Bei der nächsten Kursreihe sind wir wieder dabei!“ 

Ja, wir sind oft gestresst als Mütter, haben tausend Sachen im Kopf. Ich denke, egal welchen Kurs wir besuchen, es ist immer eine Auszeit.

Bodymemory - dein Kopf wird frei

Die Pilates Übungen sind sehr klar und strukturiert und die Abfolge verändert sich nicht groß, aber baut aufeinander auf.  Dadurch hat der Körper die Chance, die Übungen zu verinnerlichen wie ein Bodymemory. Der Körper erinnert sich an die Übungen, sodass der Kopf frei ist sich auf genaue Atmung und Bewegungsführung zu konzentrieren.
Wenn du also aus einer Stunde gehst, sollte sich dein Körper aber auch Geist im besten Fall sortiert und gestärkt anfühlen und nicht überfordert oder zerstreut. Das finde ich so genial an dieser Methode!


Das Power House für eine starke Körpermitte

Das Power House beschreibt die Körpermitte, bestehend aus der tiefliegenden Bauchmuskulatur, Rückenmuskulatur und der Beckenbodenmuskulatur und ist ein richtiges Kraftzentrum. Durch gezielte Pilates Übungen wird die Körpermitte aktiviert, gestärkt und stabilisiert sodass die Körperhaltung merklich verbessert wird.

Erst durch eine stabile, kraftvolle Körpermitte kann effektiv trainiert werden. Sie ist so wichtig für jeden von uns aber ganz besonders für Mütter die nach der Geburt diese Mitte erst einmal wiedererlangen müssen. Mir wird oft erzählt, dass sich der Körper nach der Schwangerschaft anders anfühlt und diese Erfahrung habe ich selbst gemacht. Der Körper ist weicher und das ist auch ganz normal aber auch das Körpergefühl ist ein anderes. Ein aktives Power House hilft dabei seinen Körper zu zentrieren, eine gute Körperspannung aufzubauen und sich schmerzfrei bewegen zu können.


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Kommentare:

  1. Gute Sache. Vor allem, wenn das Baby mitkann. Pilates habe ich noch nicht ausprobiert. Bisher nur Yoga. Aber es ist bei mir leider eine Zeitfrage mit Beruf und Familie. Ich müsste mir einfach mal Zeit für Sport einräumen.
    LG Anke

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  2. Ich hab auch mal Pilates probiert (wie viele andere Sportarten auch 😬), aber es ist definitiv nichts für mich. Ich finde es toll, dass es bei vielen Frauen super ist! Beim Titelbild musste ich allerdings auch etwas Schmunzeln. Frieda konnte ich nie (und damit meine ich wirklich NIE) ablegen. Auch den Rückbildubgskurs mit Baby habe ich abbrechen müssen. 😊

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  3. An Pilates habe ich mich noch nicht versucht, in meinem Kopf erinnert es mich zu sehr an Yoga. Und Yoga kann ich irgendwie überhaupt nichts abgewinnen.

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  4. Hallo Isa,

    vielen Dank für dieses interessante Interview und irgendwann schaffe auch ich es endlich Pilates auszuprobieren.

    Viele Grüße
    Mama Maus

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  5. Pilates zu machen, hatte ich damals auch überlegt. Es gab aber leider keinen passenden Kurs in meiner Nähe.

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