7 Tipps, wie dein Kind zum guten Esser wird

Familientisch: So isst jeder gerne


Wie dein Kind zum guten Esser wird

Klar, jeder kennt das. Du stehst in der Küche, schneidest, wäschst, kochst und zauberst ein wundervolles, kindgerechtes Essen. Denkst du! Du servierst der hungrigen Meute ihr Essen und schon geht es los! "Bäh! Ich mag das nicht!" "Igitt. Das esse ich nicht"! Wer kennt es nicht.

So wird dein Kind zum guten Esser

  1. Es gibt keine Extrawürste
    Wenn du von Anfang an keine Extrawürste machst, kannst du Glück haben und dein Kind isst, was auf den Teller kommt. Koche Gerichte so, dass zum Beispiel bei den Beilagen etwas dabei ist, was dein Kind gerne isst. Der erste Gang könnte aus Gemüse und Salat bestehen. Im zweiten Gang Nudeln, Reis, Fisch oder Fleisch.
    No-Go: Mama steht am Herd und kocht für die Kinder Extrawünsche. Nicht nur, dass du lange in der Küche stehst, sondern die Kinder merken ganz schnell, dass sie sowieso das Essen bekommen, das sie am Liebesten mögen.
  2. Alles muss probiert werden, bevor man sagt, dass man es nicht mag
    Das ist das Prinzip unserer Kita gewesen. Erstmal probieren! Wenn es tatsächlich nicht schmeckt, dann ist das eben so. Zunge rausstrecken und so tun geht natürlich nicht. Du kannst öfter unbekannte Lebensmittel einführen und die Kinder an etwas Unbekanntes heranführen. Oder: In den letzten Wochen war der Matjes noch "eklig", und auf einmal schmeckt es wunderbar.
    Aus dem wahren Leben: Matjes ging lange nicht. Sushi war "igitt" - mittlerweile können sie davon nicht genug bekommen. Matjes sogar mit etwas Zwiebel.
  3. Das gemeinsame Essen
    Viel zu oft lassen wir uns im Alltag nicht genug Zeit zum Essen. Wenn wir in Ruhe zusammen am Tisch essen, lernen auch die Kinder wie schön es ist zu essen und vergessen darüber vielleicht, dass sie das Essen gar nicht mögen (wollten).
    NO-GO: Hektik in den Essensablauf bringen. Also nicht zwischen Tür und Angel essen.
  4. Für das Essen dankbar sein
    Essen sollte ein positiver Moment sein. In Ruhe genießen und dankbar sein, dass wir so Tolles Essen haben. Nicht in sich hineinstopfen. Auch langsamen Essern ihre Zeit lassen und am Tisch sitzen bleiben.
  5. Essenszeiten einhalten
    "Mamaaaa - ich verhunger gleich!! Wer hat den Satz nicht schon oft gehört? Doch etwas Hunger haben ist gar nicht schlimm. Der Appetit ist so größer, wenn das Essen auf dem Tisch steht. Das Hungergefühl und die Ausdauer zu warten helfen auch, dass vollwertige Essen zu genießen.
  6. Der Snack zu geregelten Zeiten
    Immer zwischendurch essen fördert Übergewicht und Diabetes. Deshalb den Kindern nicht immer beim Quengeln den Griff zum Apfel, Reiswaffel oder Kekse erlauben. Schließlich können sie im Kindergarten und in der Schule auch nicht unbegrenzt naschen. Hier gibt es Frühstückszeiten und Pausen. Also auch zu Hause einhalten.
  7. Erziehung gehört nicht an den Esstisch
    Hart aber fair - wenn es so gar nicht schmeckt, dann halt nicht. Dann muss das Kind eben auf die nächste Mahlzeit warten. Streiten deshalb? Diskutieren? Die Erziehung gehört nicht an den Esstisch. Das kann später besprochen werden. Lob und Kritik sollten nicht mit Essen in Verbindung gebracht werden.
So wird dein Kind zum guten Esser

Natürlich is(s)t jedes Kind anders und hat andere Vorlieben und Abneigungen. Aber wenn man immer eine Komponente beim Familienessen hat, die die Kinder mögen, sollte es weniger Probleme geben.

Ein schönes Buch, dass dir und deinem Kind beim Essen helfen kann, findest du hier: Mein Kind will nicht essen.


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Wie wird mein Kind ein guter Esser?

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