Deine Freunde im Interview

"Keine Märchen"
Neues Album von DEINE FREUNDE


"Keine Märchen" - das vierte Albumg
Copyright: Marco Sensche

Seit dem 3. November gibt es das vierte Album der Hamburger Band DEINE FREUNDE. Nach den Alben Kindsköpfe, Ausm Häuschen und Heile Welt kommt das Album mit 15 frischen Songs. Florian Sump,Markus Pauli und Lukas Nimscheck entfernen sich mit dem Album von der Kategorisierung "Kindermusik". Der Stil ist guter Hip Hop mit kindgerechten Texten, bei denen auch jeder Erwachsener schmunzelt. "Du bist aber groß geworden", das dritte Lied der neuen CD, nimmt uns Eltern auf den Arm. Wie so oft. Zählt ihr auch immer bis 3? Und dann ist Schluss mit lustig?

Ich habe DEINE FREUNDE mal auf den Zahn gefühlt und sie ins Interview gebeten.

Hallo zusammen! Mit „Keine Märchen“ habt ihr euer 4. Album mit 15 neuen Songs auf den Markt geworfen. Warum der Titel?
Den Titel haben wir gewählt, weil er ähnlich wie unsere Musik auf verschiedene Weisen aufgefasst werden kann. Keine Märchen erzählen heißt ja auch, bei der Wahrheit zu bleiben. Und in unseren Texten versuchen wir immer, das Familienleben so abzubilden wie es ist, anstatt ein buntes Seifenblasenland vorzugaukeln. Dafür aber mit einer ordentlichen Portion Humor. Das funktioniert für uns einfach besser als Angst machende Moralpredigten.


Ihr thematisiert in den Songs die wichtigsten Fragen des Familienlebens aus der Perspektive eurer jungen Fans. Nehmt ihr eure eigenen Familien als Grundlage für die Songs?
Unsere eigene Kindheit auf jeden Fall. Da gab es viel, das sich bis heute kaum verändert hat. Auch wenn die Welt in der wir heute leben natürlich eine ganz andere ist. Trotzdem gibt es Parallelen die die Zeit überdauern.


Es sind wieder viele Ohrwurm-Songs dabei und ich sehe meine Mädchen schon wieder die Refrains rauf und runter trällern. Die Hommage an die Fans mit „Unsere Fans“ ist toll – ist das eine Danksagung?
Kurz und gut: Ja. Wurde mal Zeit.

Hamburger Musik Hip Hop
Albumcover "Keine Märchen"

Mit dem 4. Album trennt ihr euch von der Kategorisierung „Kindermusik“. Was bedeutet das?
Eigentlich hatten wir diese Kategorisierung selber noch nie im Kopf. Jedenfalls nicht während die Musik entstand. Da haben wir schon von Album 1 an keine spezifische Kindermusik gemacht, sondern einfach Musik auf die wir Bock hatten. Aber eben für Familien. Heute fragen wir uns allerdings noch weniger als damals, ob die Texte immer sofort zu 100 Prozent verstanden werden. Ist nämlich gar nicht so schlimm, wenn das nicht der Fall ist. Man kann ja auch drüber reden oder gewisse Teile der Fantasie überlassen. Englische Songs aus dem Radio versteht man als Kind ja auch nicht, aber trotzdem kann die Musik einem ein Gefühl vermitteln.


Wer hat denn nun den „Allerbesten Song der Welt“? Seht ihr euch in der Situation?
Nein, den allerbesten Song der Welt hat immer noch Yung Hurn mit „Opernsänger“ (Anmerkung Lari Lara: https://youtu.be/KoD4egwMm9c)

Wir haben euch im letzten Jahr im Hamburger Stadtpark zum ersten Mal live gesehen – naja – eigentlich 2 Mal, denn das Konzert wurde ja aufgrund der Unwetterwarnung abgebrochen und zwei Wochen später nachgeholt. Was erwartet die Fans in 2018 auf den Indoor-Konzerten?
Spektakuläre Outfits, gute Gags, schlechte Gags, dicker Bass, fette Beats, Spitzensound, krasses Licht. Und ein großer Haufen abgehender Kids.




Vielen Dank für eure Antworten!

Die "Keine Märchen-Tour 2018" startet am 12. Januar in Mannheim. Alle Tourdaten könnt ihr HIER einsehen.

Gastbeitrag: Zwischen London und Berlin

Hello everyone from London!


Isa gibt mir hier heute die Gelegenheit, euch auf ihrem schönen Blog einmal von unserem Leben in London zu berichten. Wir leben bereits seit vier Jahren mit zwei Töchtern in London und seit drei Jahren blogge ich über unser Leben auf BerlOndon - Mama. Vor einem halben Jahr ist nun auch ein weiteres “Online-Baby” hinzugekommen, weil ich mich sehr viel mit dem Thema “Au Pair” auseinandersetze. Auf THE HOSTMUM versuche ich Gasteltern und Au Pairs auf eine Wellenlänge zu bringen, was die gegenseitigen Erwartungen angeht.


Eine deutsche Familie in London


Auf Au Pairs sind wir deshalb gekommen, weil die alternativen Kinderbetreuungsmöglichkeiten für uns alles andere als ideal waren. Und auch ganz anders, als man das aus Deutschland kennt. Genauso das Teilzeit-Arbeiten, was hier doch eher die Ausnahme ist.

Dieser Unterschied brachte mich auf die Idee, euch einmal von jenen Dingen zu berichten, auf die wir bei unserem Umzug nach London weniger vorbereitet waren.


Die Sache mit der Kinderbetreuung in London 

Das Kinderbetreuungssystem ist doch sehr anders als man es aus Deutschland kennt. Bis vor einiger Zeit gab es eigentlich keine öffentliche Kinderbetreuung für Kinder unter 3 Jahren. Seit kurzem gibt es die Möglichkeit einer staatlichen Förderung von Kinderbetreuung für Kinder ab zwei. Allerdings ist das die totale Ausnahme - zumindest kenne ich niemanden, der diese Stunden bekommt.

Dieser Umstand führt dazu, dass es viele private Kindergärten gibt. Und diese sind, zumindest in London, sehr nachgefragt und aufgrund der hohen Nachfrage, auch sehr teuer.

Man bucht in der Regel daher auch nur die Tage, an denen wirklich beide Eltern arbeiten und kann dann die Kinder ca von 8:00 - 18:00 Uhr abgeben. Meistens bieten die Nurseries einen zusätzlichen “Früh”- bzw. “Spätdienst” an, der dann extra bezahlt wird.

In nur wenigen privaten Kitas kann man halbe Tage buchen, selbst wenn es dafür eine große Nachfrage besteht. Die Sicherheit, den Kindergarten komplett auszulasten ist den meisten Kindergärten wohl wichtiger und so gibt es selten halbe Tage. Und für ganze Tage gehen die Preise bei uns bei 70 GBP pro Tag los. Wenn ein Kind 5 Tage in die private Nursery geht, ist man schnell man nen Betrag von über 20.000 GBP für ein Kind pro Jahr los! “Mengenrabatt”, wenn zwei Kinder im selben Kindergarten sind, gibt es auch kaum.

Leben mit Kindern in London
Uta vom Blog BerlOndon - Mama
Von daher haben wir uns schon ziemlich umgeschaut, als wir frisch nach London gezogen sind und uns nach einem Halbtagskindergarten für die damals knapp 3-Jährige umgesehen haben. Zumal ich da noch nicht gearbeitet habe und eigentlich nur wollte, dass sie die Routine beibehält und weiter Englisch lernt.

Erst 2014, als sie am 1. September 3 Jahre alt war (Dreidreiviertel in ihrem Fall), ist sie in die kostenlose Schulnursery gekommen, in der sie jeden Tag für drei Stunden war. Diese 15 Stunden Betreuung sind so ungefähr das, was es hier an staatlich geförderter Kinderbetreuung gibt. Manche Schoolnurseries nehmen auch unterjährlich die dann 3 Jahre alten Kinder auf und manche öffentliche Schulen bieten sogar mehr Stunden an. Und wenn die Kinder auch nachdem sie 3 Jahre geworden sind, weiter in eine private Nursery gehen, kann man die Förderung dort anrechnen. Allerdings sind die privaten Nursery-Stunden viel teurer, so dass man nicht 1:1 einfach mal 15 Stunden private Nursery weniger bezahlt. Die Verrechnung dieser Stunden ist irgendwie recht undurchsichtig.

Für uns war zu der Zeit, als ich wieder mit dem Arbeiten anfing und zwei Kinder betreut werden mussten, eigentlich nur ein Au Pair die einzige sinnvolle Lösung. Die Kinder waren zeitweise in den verschiedenen Kindergärten und später Schule und für die Stunden herum brauchte ich halt etwas flexibles. Und ich wollte halt gerne auch jemanden, der mit den Kindern deutsch spricht, wenn ich weg bin.

Wir sind mit deutschen Au Pairs mit wenigen Ausnahmen, auch bisher überwiegend sehr gut gefahren.

Der Unterschied zwischen deutschen und englischen Schulen

Der offensichtlichste Unterschied zwischen deutschen und englischen Schulen ist sicher die Schuluniform, die die englischen Schüler tragen. Ich bin ein ziemlicher Fan davon, weil ich sonst ewig lange Diskussionen vor dem Kleiderschrank hätte.

Ein weiterer Unterschied ist, dass die Schule hier morgens später als in Deutschland anfängt. Die meisten Schulen fangen so um 8:45 Uhr an, soweit ich informiert bin. Das finde ich deshalb auch sehr interessant, weil man ja immer mal wieder liest, dass viele Kinder um 8:00 Uhr morgens einfach noch nicht aufnahmefähig sind...

Und die englische Grundschule geht auch länger und zwar jeden Tag gleich lang und auch für alle Klassen von Vorschule bis zur 6. Klasse. Die Schule hört ca. um 15:15 Uhr auf. Es fallen weder Stunden aus, noch gibt es Hitzefrei. Das finde ich als Mama heute sehr gut (weil berechenbar) und ich frage mich, wie das eigentlich früher organisiert wurde, wenn es plötzlich kurzfristig Hitzefrei gab. Sicher hat da seltenst eine Telefonkette der Eltern funktioniert…

Leben als Expat in London
Beefeater in London

Erstaunlich ist, wie sie es in englischen Schulen zu verstehen wissen, dass die Schüler - trotz eines sehr frühen und wie ich finde hohen Drucks - gerne zur Schule zu gehen. Meine Schwester meinte einmal, es würde wohl in Deutschland einen Aufschrei geben, wenn die Kids jede Woche am Freitag in der Schule Fernsehen dürften. Ich muss sagen, da die Schultage sehr lang sind und die Woche dadurch schon wirklich anstrengend, finde ich, dass die Kinder sich das am Ende der Woche schon verdient haben. Übrigens nur die Kinder, die in der Woche keine gelbe oder rote Karte bekommen haben: Da haben sie gleich ein effektives Druckmittel ;-)

Und sie benutzen auch sehr intensiv Belohnungen: “Star of the Week”, “Helper of the Week” etc sind nur einige der Badges, die sie an Kinder, die positiv aufgefallen sind, ausgeben. Mal ganz abgesehen von dem House-Point-System ala Harry Potter, dass zu einem regelrechten Wettkampf zwischen den vier School Houses führt.

Leben mit Kindern in London
Star of the day-Badge

Der öffentliche Nahverkehr zur Rush Hour

Ich kann definitiv bestätigen, dass es die britische Höflichkeit gibt: Erst wenn man Briten besser kennenlernt, gewähren sie einem tiefere Einblicke in ihre Seele/ ihre Familie, vorher wahrt man eine gewisse Fassade. Wenn ich flüchtigen Bekannten erzählt habe, dass mir die Große wegen irgendetwas total auf den Keks geht oder sich hier oder da völlig daneben benommen und zum in die Tonne treten war, wurde ich immer etwas schief angeschaut ;-)

Heute höre ich aber auch ab und zu mal ein negatives Wort von Britischen Freunden und Bekannten über die eigenen Kinder, obwohl sich das sicher nicht gehört!

Smalltalk wird hier extrem hochgeschrieben und wenn man den nicht beherrscht (oder wie ich einfach auch manchmal keine Lust dazu hat), eckt man gerne auch mal an. Bei der Arbeit muss man jegliche Kritik auch immer in Watte packen oder bei Verbesserungsvorschlägen super vorsichtig vorgehen, weil man den gegenüber ja nicht verletzen will.

Ich erlebe gerade zum zweiten Mal, dass einige britische Kollegen nicht besonders angetan von mir sind, weil ich mich eben nicht komplett an die Briten anpassen kann und ich nach wie vor eher direkt bin.

Aber die Britische Höflichkeit hat dann ein Ende, wenn es morgens um den Platz in der U-Bahn geht! Da wird geschubst und gedrängelt, von Außen wütend an die Scheiben des Wagens geklopft mit der Aufforderung, im Gang noch bis auf den letzten Millimeter zusammenenzurutschen. Die Leute sind aggressiv und schreien auch gerne mal rum. Selbst den Schwangeren, die ihren “Tube-Schwangerschafts-Badge” tragen, wird nicht unbedingt immer ein Sitzplatz angeboten genausowenig wie Junge für Alte aufstehen.

Ähnlich aggressiv geht es in der Rush Hour auch beim Fahrradfahren zu. Ich würde mich gar nicht trauen, langsam zu fahren, um nicht Gefahr zu laufen, mit riskanten Überholmanövern von anderen Radfahrern überholt zu werden. Mir reichen schon die Motorradfahrer, die auch kaum Abstand lassen!

London von oben
London von oben

Die übertriebenen Kindergeburtstagsfeiern

Es findet hier wirklich ein regelrechter Wettkampf um die tollste (und teuerste) Geburtstagsparty statt. Da wird schon für Einjährige eine riesen Fete geschmissen, inklusive gemieteter Halle, Entertainer und Catering.

Ich habe allerdings gehört, dass das auch in Deutschland immer mehr zunimmt. Wir haben das Glück, dass die Große viele Drittgeborene in ihrer Klasse hat, die ihre Geburtstagsparties auch recht häufig einfach zu Hause feiern. Daher ist der “Druck” in der Klasse etwas geringer und nur wenige Kinder bestehen auf wirklich große Parties. Zumal das ja auch eine Frage des Alters ist. Ich gehe davo aus, dass am 8 Geburtstag die “Qualität” und nicht die “Quantität” zählt und wir dann vielleicht mit einer handvoll Freunden etwas schönes machen.

Auch gewöhnungsbedürftig fand ich zunächst, dass jede Party genau 2 Stunden ging. Und dann ist auch wirklich Schluss und jeder geht nach Hause. Ich kenne das selbst noch von früher, dass zwar eine Abholzeit auf der Einladung stand, diese aber eher flexibel war, weil ja doch einige Eltern immer noch zum Quatschen geblieben sind.

Jetzt wo ich mich an diesen Umstand gewöhnt habe, finde ich die zwei-Stunden-Regel aber auch eher positiv, weil meine Kids einfach zu mega vielen Geburtstagen eingeladen werden, weil oft die ganze Klasse eingeladen wird. Da ist das ganz angenehm, dass der Spuk - der eigentlich fast immer am Wochenende stattfindet - nach zwei Stunden vorbei ist!

Das gewöhnungsbedürftige Gesundheitssystem

Ich kannte das “Hausarztmodell” schon in ähnlicher Form aus Hong Kong, allerdings gibt es zwischen England und Hong Kong einen gravierenden Unterschied: In Hong Kong konnte man wenigstens mit den Kindern direkt zum Kinderarzt gehen, während man in UK eigentlich nie einen Kinderarzt sieht. Es sei denn, das Kind landet im Krankenhaus (hatten wir auch schon wegen gebrochenem Arm).

Man geht stattdessen mit den Kindern zum Allgemeinarzt, der hier GP (General Practitioner) genannt wird. Da sieht man oft auch nicht immer den gleichen und wenn man Glück hat, kennen sie sich mit Kindern aus und können bei ganz viel Glück auch noch recht gut mit ihnen umgehen.

Aber ich habe auch schon einige GPs mit den Kindern gesehen, wo ich mich hinterher schlecht gefühlt habe, dass ich den Kindern diese ruppige Untersuchung angetan habe, ohne mit einer hilfreichen Diagnose wieder rausgegangen zu sein.

Man muss aber sehr wohl sagen, dass das Gesundheitssystem - das ja auch kostenlos ist, was man nie vergessen sollte - in ernsten Fällen gut funktioniert. Unsere Erfahrung in der ersten Hilfe wegen gebrochenem Arm war wirklich einwandfrei! Aber wenn man hofft, dieselbe ärztliche Betreuung oder Vorsorgeuntersuchungen wie in Deutschland zu bekommen, muss ich euch leider enttäuschen.

Eine Familie aus Berlin in London
London View

Alles schlecht am Leben in London?

NEIN! Absolut nicht! Wir lieben unser Leben in London, die Möglichkeiten, die es für uns bietet und wir wollen auch die Internationalität nicht missen, die uns sehr gut gefällt. Wir haben durch unser Leben in Hong Kong und jetzt in London unseren Horizont sehr erweitert (vor allem ich war davor eher der Typ “engstirniger Heimscheißer” ;-)) und genießen es zu beobachten, wie unsere Töchter völlig natürlich und ohne Berührungsängste in dieser multikulturellen Umgebung großwerden.

Auch wenn sie es uns gegenüber nicht immer zeigen, haben sie anderen gegenüber die Britische Höflichkeit bestens angenommen und ich bin immer wieder entzückt, wenn ich von meinen Kindern Komplimente für alltägliche Dinge, wie eine neue Hose oder anders drapierte Haare, bekomme! :-D

Von so kleinen Dingen, wie sich gegenseitig Komplimente machen, können wir Deutschen - ich definitiv eingeschlossen - uns noch eine Scheibe abschneiden!

Wenn euch weitere Informationen über unser Leben in London interessieren, schaut gerne einmal auf meinem Blog BerlOndon Mama vorbei. Ihr könnt mir dort gerne auch eine Nachricht schreiben oder dort oder hier Kommentare hinterlassen, wenn euch etwas Spezielles interessiert.

Vielen Dank und viele Grüße aus London

Uta x

Reisen & Beauty: Der Urlaub naht

Ich packe meinen Koffer . Meine Essentials

Reisen - meine Beauty Lieblinge


In ein paar Tagen geht es schon los. Die Koffer sind noch nicht fertig gepackt. Aber was ganz bestimmt mitkommt, sind diese vier Sachen. Meine Essentials. Meine Lieblinge.*

TANGLE TEEEZER 'Compact Styler', Haarbürste zum Entknoten der Haare pink / schwarz FOREO ISSA mini CHANEL 'Rouge Coco' Lippenstift rot CHANEL »Poudre Universelle Compacte«, Puder creme


*Affiliate Links. Ich erhalte eine kleine Provision, falls ihr einen Artikel erwerbt. Für euch ändert sich nichts. Es werden keine zusätzlichen Gebühren erhoben.


Bundesweiter Vorlesetag am 17. November 2017

Vorlesetag 2017 - Mach auch du mit!


Seit 2004 findet jedes Jahr am dritten Freitag im November der bundesweite Vorlesetag statt! In diesem Jahr fällt das auf den 17. November. Der Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung.

Vorlesen und Lesen für unsere Kinder

Das ist der Vorlesetag

Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag zum Beispiel in Kitas, Schulen, Bibliotheken oder Buchhandlungen vor. Sogar an ungewöhnlichen Orten finden Aktionen statt: im Riesenrad, im Flugzeug oder im Tierpark. Sogar auf einer viel befahrenen Kreuzung. Haltet die Augen und Ohren auf!

Bereits zum 14. Mal findet der Vorlesetag statt. Im letzten Jahr waren es über 130.000 Teilnehmer. Wenn ich jetzt auf die Cowntdown-Uhr schaue, sind es bereits 135.000 Mitwirkende. Setzt auch ihr ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Denn für Lesen und Vorlesen brauchen unsere Kinder Vorbilder - und das sind WIR. Denn nur so können sie später mit mehr Begeisterung selbst zu Büchern, Zeitungen oder E-Books greifen.

Vorlesetag 2017
Copyright: Stiftung Lesen

Du möchtest auch vorlesen?

Das geht ganz einfach. Ob Einzel- oder Gruppenleser - hier kannst du dich anmelden.

Weitere Infos bekommst du unter www.vorlesetag.de


Super Aktion! Super Sache! Super geil!


Wir wissen doch alle - LESEN bildet!

Bis bald
eure Isa



Reisen mit Kindern: Städtetrip Amsterdam

Amsterdam mit Kindern



Mein Mann und ich waren schon vor den Kindern öfter in Amsterdam. Eine aufregende Metropole in den Niederlanden, die gerade auch nachts einiges zu bieten hat. Hier kann man gut ausgehen, lecker essen und feiern. Doch mit Kindern? Da sieht solch ein Städtetrip natürlich ganz anders aus. Und ist natürlich auch teurer. Da wir nicht so tief in die Tasche greifen wollten, suchten wir nach günstigeren Alternativen, da wir schon in den Sommerferien in Boltenhagen ein paar Euros zu viel ausgegeben hatten.

Unsere familienfreundliche Unterkunft in Amsterdam - A&O Hostel


In einem Hostel habe ich seit meiner Jugend nicht mehr geschlafen. Eigentlich denke ich da auch gleich an unsauber, laut und minimalistisch. Nichts für Familien eben. Aber über A&O Hostels habe ich mich vorab informiert und die Lage direkt an der Metro-Station Bullewik, unweit des Ajax-Stadions, war für uns eine gute Alternative zu den Stadthotels. Hier gibt es keine Schlafsaal-Romantik, sondern eine nette Atmosphäre in modernen Mehrbettzimmern. Es gibt Einzel-, Doppel- und Familienzimmer. Wir hatten natürlich ein Familienzimmer mit Doppelbett und einem Hochbett für die Kiddos. Das Zimmer ist nicht sehr groß, was aber nicht weiter schlimm ist. Denn wir wollten uns ja auch die Stadt anschauen. Und was auch für die A&O Hostels spricht: Kinder übernachten im Zimmer der Eltern gratis bis sie 18 Jahre alt sind. Und das tatsächlich in jedem A&O.

kinderfreundliches Hostel
Kinder im Foyer


Auf nach Amsterdam

Schon die Metro-Fahrt bringt den Mädchen viel Spaß. Die Fahrt dauert ca. 20 Minuten bis in die Innenstadt. Und wow, schon ist man in dieser wundervollen Stadt. Eine unglaublich schöne Architektur zwischen den Grachten, die Grachten selbst und viele kleine Lädchen laden ein zum Bummeln und Staunen. 

Relaxen an der Gracht
Mama relaxt

Eine Grachtenfahrt mit Canal Cruises

Klar, wenn man in Amsterdam ist, muss man auch eine Grachtenfahrt machen. Von A&O Hostel gab es Rabattkarten für die Canal Cruises (https://amsterdamcanalcruises.nl/), deshalb haben wir uns dafür entschieden und etwas Geld gespart. Eine Fahrt durch die Grachten dauert circa 1 Stunde. Ein Audio-Guide erklärt die wichtigsten Stationen. Für die Mädels war es spannend. Etwas Proviant im Gepäck und Getränke schadet nicht. Eine Toilette gibt es auch auf den Booten.

Reisen mit Kindern nach Amsterdam


Vondelpark - viel Grün im Süden

Der Vondelpark ist der größte Stadtpark in Amsterdam. Bei schönem Wetter ist ein Abstecher dorthin sehr zu empfehlen. Er liegt in Amsterdam-Süd und erstreckt sich von der Stadhouderskade bis zum Amstelveenseweg. Seit 1669 ist der Park ein nationales Denkmal. Hier gibt es auch einen großen Spielplatz, drei große Bühnen für Freiluftaufführungen im Sommer, einige Cafés und Restaurants. Für ein Picknick bieten sich auf alle Fälle die gepflegten Grünflächen an.

Reisen mit Kindern nach Amsterdam
Amsterdam

Da wir nur 3 Tage in Amsterdam wahren, wollten wir einfach nur die Stadt und das Flair genießen. Wir haben weder Museen besucht oder waren bei Madame Taussauds's. Wir haben uns zweimal eine Falaffel und etwas zu trinken gekauft und uns an die Gracht gesetzt. Von hier aus konnte man gut die vielen unterschiedlichen Menschen beobachten und einfach nur genießen. Sobald es den Kindern zu langweilig wurde, sind wir weiter gezogen. Mal sind wir in ein kleines Restaurant eingekehrt oder haben bei Starbucks einen Kaffee und einen Cookie gekauft.

Lari Lara reist nach Amsterdam
Best Falafel in Town
Trotzdem möchte ich euch noch diese Kulturtipps für Kinder mit auf den Weg geben. Je nach Alter der Kinder und nach Zeit, könnt ihr diese Ausflüge in Amsterdam gut mit Kindern machen:

  • Tretboot Canal Bike mieten
    www.canal.nl
  • Artis Zoo
    Natura Artis Magistra
    Plantage Kerklaan 38-40, Amsterdam, www.artis.nl/en/artis-royal-zoo
  • Tropenmuseum
    Linnaeusstraat 2, Amsterdam, www.tropenmuseum.nl
  • Nemo Science CenterN
    Nemo Science Center, 
    Oosterdok 2, 1011 VX Amsterdam, www.e-nemo.nl/en
  • Rijksmuseum mit Kinder- und Familienführungen
    Museumstraat 1, 1071 XX Amsterdam, www.rijksmuseum.nl
    Führungen für Familien mit Kindern: www.rijksmuseum.nl/en/families-and-children
  • Kinderbauernhöfe: in den Amsterdamer Parks gibt es kostenfreie Kinderbauernhöfe
    Bosbaanweg 5, 1182 DB Amstelveen, www.amsterdamsebos.nl
    und 4 km vor dem Amsterdamer Stadtpark (Amstedamse Bos) ein Bio-Ziegenbauernhof.
    Nieuwe Meerlaan 4, 1182 DB Amstelveen, www.geitenboerderij.nl/geitenboerderij
  • Van Gogh Museum
    Das Museum lockt mit bunten Bildern und Kopfhöhrern, die in auch für Kinder verständlicher Sprache das Leben und die Werke des holländischen Malers erklären.
    Museumplein 6, 1071 DJ Amsterdam, Niederlande
  • Weitere Museen findet ihr hier: https://www.amsterdam.info/de/museen/
  • Anne-Frank-Haus
    Gerne wäre ich hier reingegangen, aber die Schlange war so mega lang, da hätten wir den halben Tag angestanden. Leider. Beim nächsten Mal bestimmt.

    Prinsengracht 263-267, 1016 GV Amsterdam

Familienfest im A&O Hostel

Ganz toll war, dass während unseres Trips am Samstag ein Familienfest im Hostel stattfand. Im Hof wurde mit einem Zauberer, Hüpfburg, DJ, Schminkstation und einer "Mix deinen eigenen Smoothie"-Stand eine ganz tolle Welt für Kinder und Familien gezaubert. Dieses Fest gibt es einmal im Jahr und ermöglicht zu einem unschlagbaren Preis ein Übernachtungswochenende mit Spaßfaktor für Groß und Klein.


Kinderschminken - Lari Lara Mädchen
Kinderschminken beim A&O Hostel


Mama bastelt
Auch Mutti muss basteln


Dieses Foto gibt wieder, wie uns unser Städtetrip gefallen hat :-)


Lari Lara reist nach Amsterdam
Einfach mal ne Pause machen




Lieblinge // schöne herbstliche Kleider für Mädchen

Schöne Herbstkleider für Mädchen // To Shop



Interviewreihe: Mama, hast du noch ein Hobby?

Blogparade: Die Hobbies einer Mama

Letzte Woche hat uns Petra von Allerlei Themen berichtet, wie sie es managt, trotz Kind ihren (neuen) Hobbies nachzugehen. Auch Miriam vom Blog Frau Chamailion hat mir Rede und Antwort gestanden. Lest hier, welchen Hobbies sie im schönen Düsseldorf nachgeht.

www.aroundmylittleworld.blogspot.de


Hallo. Mein Name ist Miriam, 30 Jahre jung und ich blogge auf www.frau-chamailion.de über meinen Weg als berufstätige Mutter mit allerlei Interessen. Ich wohne mit Mann und Tochter (fast 2) bei Düsseldorf. Zur Zeit arbeite ich wieder in meinem Ausbildungsberuf als Laborantin in Bereich Produktentwicklung und wollte eigentlich noch mein Studium abschließen. Aus vielerlei Gründen hat das bisher nicht funktioniert. Im Dezember starte ich mit einem Fernstudium Journalismus.

Welche Hobbies hattest du, bevor du Kinder bekommen hast?
Bevor ich Mutter wurde, habe ich unglaublich viel gelesen (Bücher, Zeitschriften, Wochenzeitungen, Fachliteratur), habe sehr viel fotografiert, habe Reenactment betrieben, war viel mit Freunden unterwegs, hatte eine Reitbeteiligung, war mehrmals die Woche im Fitnessstudio, war Klettern, im Kino, habe Pen&Paper Rollenspiele gespielt......

Was hat sich für dich verändert, seitdem du Mama geworden bist?
Für mich war Freizeit nach der Geburt ein Fremdwort. Unsere Tochter war ein High-Need Baby, an Hobbies war also kaum zu denken. Aber gerade diese harte Zeit hat uns immer wieder gezeigt, wie wichtig (Hobby)-Auszeiten für das Wohlbefinden sind.
Die wichtigste Veränderung ist wohl, dass ich Hobbies und Zeit für mich nun als Luxus wahrnehme und mir vorher ganz genau überlege, mit welchem Hobby ich wieder anfange, damit das Projekt nicht direkt zum Scheitern verurteilt ist.

www.aroundmylittleworld.blogspot.deHast du noch Hobbies? Wenn ja, wie schaffst du sie zeitlich auszuüben?
Seit 1,5 Jahren blogge ich wieder. Mein Hobby ist wohl der Blog und das Drumherum. Twitter, Facebook, Themen suchen, schreiben, Events besuchen und veranstalten...es nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, ist aber auch ein sehr flexibles Hobby, denn ich kann fast alles auch von unterwegs vom Tablet oder Handy erledigen.

Wenn die Zeit es zulässt, versuche ich zu nähen, ein Buch zu lesen oder einfach mal wieder ein neues Rezept zu probieren. Die Zeit nehme ich mir dann am Wochenende, wenn der Mann auch da ist oder wir unser kinderfreies Wochenende haben.

Hast du Unterstützung?
Mein Mann hat auch einige Hobbies und wir versuchen uns gegenseitig so gut es geht zu unterstützen, damit jeder seine Auszeit bekommt. Zum Glück haben wir auch Familie in der Nähe, die das Kind auch gerne mal am Wochenende oder über Nacht nehmen. Dann ist allerdings eher vorrangig Paarzeit angesagt.
Haben sich deine Interessen verändert, seit der Kinder?
Meine Interessen haben sich eigentlich nicht verändert. Klar, wir machen jetzt eher mal einen Ausflug in den Streichelzoo anstatt einen spontanen Städtetrip nach London, aber sonst ist alles beim Alten ;-)

Hast du Tipps, wie man auch mit wenig Frei(Zeit), seinen Hobbies nachgehen kann?
Der wichtigste Tipp ist wohl: Gönnt euch ein Hobby! Egal wie kurz die Phasen sind, in denen man es ausüben kann. Mit der Zeit werden sich immer mehr Zeitfenster ergeben und dann kann man es genießen.
Es herrscht leider immer noch der Tenor, dass sich Mütter vollends aufgeben müssten und ihre Interessen nicht mehr zählen würden. So ein Quatsch: eine glückliche Frau ist eine gute Mutter!
Mein zweiter Tipp: sucht euch ein Hobby, dass ihr flexibel ausüben kann. Wer mal 30 Minuten Freizeit hat, mag nicht erst die fette Nähmaschine in Gang bekommen müssen. Klein anfangen und dranbleiben!

Welche Hobbies eignen sich gerade mit kleinen Kindern, welche eher nicht?  
Die Frage finde ich schwer, denn Familien sind ja sehr unterschiedlich. Die einen haben Babys, die im ersten Lebensjahr nur schlafen und gerne Autofahren (das erhöht den Aktionsradius ungemein :-), andere haben klettende Schreibabys. Da geht erstmal nichts, außer mal das Smartphone in die Hand nehmen.

Ich setze nach wie vor bei kleineren Kindern auf Flexibilität: Stricken, Lesen, Bloggen sind wohl echt gute Hobbies für Neueltern. Alles mit festen Terminen, fummeligem Kleinzeug (verschluckbare Kleinteile!) oder alles, was in der Vorbereitung sehr zeitaufwendig ist, würde ich erstmal ausschließen.

www.aroundmylittleworld.blogspot.de

Über meine Hobbies habe ich hier (http://wp.me/p4TDZh-dc) schon mal auf dem Blog geschrieben. Es geht um Handwerkliches, Kreatives, um Tier und um Bücherliebe!
Vielen Dank, liebe Isa, für das tolle Interview!

Habt auch ihr Lust, mir ein Interview zu geben? Dann schickt mir eine E-Mail an:

Liebe Grüße
Isa