Kolumne: Abenteuer Auswandern {Teil 3}

Auswandern mit drei Kindern - Der Look-and-see-Trip {Teil 3}

Expat in Thailand

„Wann sagen wir ‚es‘ den drei Kindern?“
„Später!“
“In Hamburch sacht man tschüss.”
„Noch nicht!“

Auswandern nach Thailand mit Kindern


Denn bevor es losgeht, muss ich erst einmal Thailand kennenlernen. Ich war ja noch nie dort.
Bei der VOX-Doku-Soap "Goodbye Deutschland!" gibt es immer wieder Auswanderer, die auch noch nie zuvor in dem Land waren und weder die Sprache ‘geschweige denn’ genug Englisch sprechen. Manchmal haben einige ja auch überhaupt keine richtige Vorstellung, wie sie Geld verdienen sollen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Da haben wir das ein oder andere Mal vor dem Fernseher den Kopf geschüttelt.

Maiferien: Hamburg goes St. Peter-Ording

Schulferien in Hamburg: Wohin geht die Reise?

Lari Lara Reisen mit Kindern

Wem es noch nicht aufgefallen ist, Hamburg hat immer dann Ferien, wenn alle anderen Bundesländer noch die Schulbank drücken müssen. So auch während der Maiferien, die unsere Pfingstferien sind. Da uns in diesem Jahr diese Ferien das erste Mal betreffen, habe ich schon lange überlegt, was wir unternehmen sollen. Das Meer liegt quasi vor der Tür!

Happy Birthday, Ehemann!

Wir haben alle innerhalb von 4 Wochen Geburtstag, den Anfang macht mein Mann. Schon vor knapp 6 Monaten machte ich mir Gedanken über sein Geschenk

Berlin: Blogfamilia und Auszeit

Schon wieder ein Jahr vorbei... #blogfamilia

In diesem Jahr durfte ich wieder auf die blogfamilia nach Berlin fahren. Ich wusste also was mich erwartet. War ich im letzten Jahr schon überrascht von der reibungslosen Abfolge von Vorträgen und Netwerkmöglichkeiten, überraschte mich in diesem Jahr eine neue, großzügigere Location. Direkt hinter dem Berliner Hauptbahnhof im Jugendgästehaus fand die Blogfamilia 2017 statt.

Lari Lara - Berlin

Da wir morgens noch die Kinder in die Kita und Schule bringen mussten, konnten wir erst am Konferenztag, also am Freitag, anreisen. Gemeinsam mit Christiane von Style Mom fuhren wir mit Köfferchen und warmen Jacken von Hamburg in die Hauptstadt. In Berlin angekommen begrüßte uns das Capital mit Sonnenschein. Also Sonnenbrillen auf und los zur Location. Von weitem sah ich schon die vielen bunten Luftballons (Die schon viele fotografiert haben, nur ich nicht...). Deshalb gibt es an dieser Stelle auch kein Luftballonfoto. Aber wer einmal eines sehen möchte, kann zum Beispiel bei familiert.de vorbeischauen. Hier gibt es übrigens auch einen super tollen Film vom Tag.

Kolumne: Abenteuer Auswandern {Teil 2}

Auswandern mit drei Kindern Vom „Normalo“ zum Abenteurer {Teil 2}

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“Working Mum” vs. “Stay at Home Mum”


Mein Leben ist durchgetaktet: Wer kennt das nicht? Bevor ich aus dem Haus gehe, stelle ich noch die Stühle hoch und lasse meinen „Robbi“ saugen. So verschwinden dann sogar die Krümel vom Frühstück bis ich wieder nach Hause komme. „Robbi“ ist unser Putzroboter, oder auch „das sechste Familienmitglied“. Ein Mitglied, das keine Arbeit macht, sondern mir die Arbeit abnimmt.

Mein Bürojob macht mir riesigen Spaß. Ich habe gekämpft, um auf die jetzige Position zu kommen. Das war nicht einfach, mit drei kleinen Kindern. Trotzdem würde ich meinen Job für das Ausland „sausen lassen“: Bye selbstverdientes Geld, bye bye berufliche Anerkennung. „Sausen lassen“ für das Abenteuer, gemeinsame Erinnerungen und für: „Man lebt nur einmal“.

Rezension: Der Affe im Kühlschrank

Was steckt im Kühlschrank? Eine Rezension

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Weißt du, was in deinem Kühlschrank passiert, wenn du die Tür schließt? Bleibt das Licht an oder geht es aus? Macht der Käse eine Wanderung zum Schinken? Trinkt der Camembert heimlich einen Schluck Orangensaft? Es kann dir sogar passieren, dass du morgens die Kühlschranktür öffnest und dich schaut ein Affe an. Glaubst du nicht? Dann komm mal mit.

Der Affe im Kühlschrank

Der kleine Affe war ein höfliches Tier. Und er war in meinem Kühlschrank. Er saß ganz vorn auf der mittleren Glasablage, seine Beinchen baumelten über den Rand. Er lehnte gemütlich am Becher mit dem Erdbeerjoghurt, den ich so gern esse."
So beginnt das Buch von Markus Schnurpfeil, das bei EJM - ECHT JOOD MEDIEN erschienen ist. Das Buch ist Teil 1 einer neuen Erzählreihe mit schlauen und hintergründigen Geschichten für Kinder.

Die Geschichte

Der kleine höfliche Affe wohnt im Kühlschrank. Er ist einfach plötzlich da. Was er dort macht? Mit seinen Fingern Buchstaben in die Butter malen. So entdeckt der kleine Affe viele Buchstaben und erfreut sich, wenn er viele Wörter mit A findet. A wie Affe, A wie Axel usw. Doch irgendwann, da er gerne die Butter schleckt, wird aus dem Wort Affe ein Aff, ein Af, ein A und - weg. Da fragt der Erzähler "Wie wäre es mit einem Blatt Papier und einem Stift zum Schreiben?" Aber der Affe war ein schlauer Affe und antwortete: "Wörter müssen gut schmecken - und Wörter schmecken nur in der Butter gut."

Als Wort-Erforscher kommt der Affe leckeren Wort-Geheimnissen auf die Spur. So entdeckt er, dass man manche Wörter vorwärts und rückwärts lesen kann, dass Buchstaben auf dem Kopf stehen können oder sich Wörter zu einem Lied reimen lassen.

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Der Affe lernt viele Wörter, schenkt dem Erzähler sogar welche und tanzt im Kühlschrank einen wilden Tanz. Wie lange er dort wohnen blieb? Das müsst ihr nun selbst nachlesen.


Fazit:

Der Affe im Kühlschrank ist ein tolles Buch, das jeden Leseanfänger und die, die es gerne mal werden möchten, begeistern. Die Geschichte ist sehr einfühlsam geschrieben und toll bebildert. Selbst wir Erwachsenen sind vom kleinen Affen total begeistert. In den zehn kurzen Kapiteln wird in einer kindgerechten Sprache eine lustige Geschichte erzählt, die spielerisch das Lesen und somit Wörter den Kindern näher bringt. Wir sind begeistert und haben das Buch schon einige Male gelesen.





Bibliografie - Der Affe im Kühlschrank

EJM - ECHT JOOD MEDIEN Markus Schnurpfeil, Niederkassel
Erstauflage 2017
Autor: Markus Schnupfeil
Illustrator: Marc Kirschvink
24 Seiten
ISBN 978-3-946301-03-5




Kolumne: Abenteuer Auswandern {Teil 1}


Auswandern mit drei Kindern Vom „Normalo“ zum Abenteurer {Teil 1}

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Wir wollen ein gemeinsames Abenteuer erleben; ein Abenteuer, über das man noch Jahrzehnte später mit leuchtenden Augen berichten wird. Ich stelle mir vor, wie wir mit leicht ergrauten Haaren zusammen mit unseren erwachsenen Kindern (die jetzt gerade einmal 2, 6 und 7 sind) in einer fernen Zukunft auf dem Sofa sitzen und über die gemeinsame Zeit im Ausland reden. Ein Auslandsaufenthalt ist schon lange unser Traum. Aber bisher sagte mein Mann Marc, er sei beruflich noch nicht fertig an dem jetzigen Standort in Hamburg.

Jetzt wäre er so weit

Bis zu diesem besagten Tag, an dem er nach Hause kam und sagte, es wäre jetzt so weit: Er sei „fertig“ und bereit, für einen neuen Karriereschritt.

Er ist Manager und leitet ein ca. 50 köpfiges Team. Über das Ausland haben wir immer und immer wieder geredet und deshalb unsere beiden Jungs 2 Jahre lang zu einer bilingualen Kita geschickt, damit sie es im Ausland auf einer internationalen Schule einfacher haben, sich einzugewöhnen. Tatsächlich haben wir uns aus diesem Grund für eine weiter entfernte bilinguale Kita entschieden, obwohl alle Nachbarskinder zur Kita ‚um die Ecke‘ gingen.

Zurück zum Abenteuer

Ich bin abenteuerlustig und nicht besonders ängstlich. Die Gene wurden mir wohl schon in die Wiege gelegt: Mein Vater, Großvater, Urgroßvater und meine drei Onkels waren mit Begeisterung zur See gefahren. Im Ausland war nicht immer alles gut, so sagten sie. Und trotzdem hat es mehrere Generationen aus meiner Familie immer wieder in die Ferne gezogen. Diese Zeit muss einmalig gewesen sein und die Geschichten von dort sind und waren immer spannend. Teilweise unglaublich. Besonders die Geschichten meines Großvaters, der vor 4 Jahren im Alter von 105 gestorben ist und der als Leichtmatrose noch mit einem Segelschiff das Kap Horn umrundet hatte.

Und außerdem
„Man bereut nie, was man getan, sondern immer, was man nicht getan hat,“

sagt Marc und bezieht sich dabei auf ein Zitat seines „Namesvetters“ Marc Aurel (römischer Kaiser und Philosoph).


In der Ferne ist nicht immer alles gut

Aber zu Hause ist es das auch nicht. Und trotzdem muss ich sagen, der Wunsch nach Ferne bedeutet keine Unzufriedenheit mit dem, was wir in unserer Heimatstadt Hamburg haben. Wir haben ein tolles Umfeld mit Freunden, auf die wir uns verlassen können; ich habe uns in Hamburg ein Netzwerk aufgebaut (ohne Großeltern vor Ort).

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Die Ninja-Prinzessin

Mit drei kleinen Kindern und Berufstätigkeit (30 Stunden - Woche) ist mein Leben stressig. Denn Marc arbeitet sehr viel und dadurch bleibt, wie bei den meisten Frauen, der Großteil der Kindererziehung meine Aufgabe. Wir haben zwei Jungs, Max und Richard (7 und 6 Jahre), die mittlerweile in die erste und zweite Klasse einer deutschsprachigen Hamburger Schule gehen und eine kleine Prinzessin Charlotte „die Nachzüglerin“ (2 Jahre), die durch den Umgang mit den älteren Brüdern eigentlich eher eine „Ninja-Prinzessin“ ist.

Unsere Kinder ahnen nichts

Unsere Kinder ahnen nichts von dem, was da in unseren Köpfen rumspuckt und dem, was wir am Wochenende „heimlich“ nach dem Frühstück besprechen, wenn wir mal Ruhe haben und die drei im Kinderzimmer verschwinden, um dort zu spielen. Unsere Wunschvorstellung wäre es, in die USA zu gehen. (Vielleicht ahnt ihr schon, dass es nicht die USA werden wird.)



In 2 Wochen erfahrt ihr in {Teil 2} dieser Kolumne, wie es bei der 5-köpfigen Familie weitergeht. Ich kann euch nur so viel verraten - es wird sehr spannend.


Habt ihr schon einmal mit dem Gedanken gespielt auszuwandern? Oder habt ihr es getan? Wenn ihr einen Platz für eure Geschichte sucht, schreibt mich gerne an. 

Bis bald
eure Isa