Dienstag, 3. Januar 2017

Beliebteste Vornamen 2016

Und? Wie heißen eure Kinder?


Vornamen-Trends 2016: Emma und Elias wurden von den Usern des Onlineportals babyclub.de zu den beliebtesten Vornamen des Jahres 2016 gewählt, Spitznamen wie Mats werden immer häufiger zu „richtigen“ Vornamen und angehende Eltern sollten das Image ihres Wunschnamen kennen, bevor sie ihn vergeben.

Die Vornamen-Charts des Onlineportals babyclub.de ergaben für das Jahr 2016 folgende Sieger: Emma, Mia, Emilia, Sophie und Mila sind die fünf beliebtesten Mädchennamen, Elias, Leon, Ben, Luca und Jonas die beliebtesten Jungennamen. Die Top-10-Vornamen aus 2016 sind keine Überraschung – sie waren schon in den letzten Jahren äußerst populär – der Grund ist, dass Namenstrends sich sehr lange halten können, wie derzeit kurze, klangvolle Namen mit weichen Vokalen. 


www.larilara.de


Bundekanzler Mats?

„Ein weiterer Trend ist, dass Namen, die bisher in Deutschland eher als Spitznamen bekannt waren, seit einigen Jahren verstärkt als „richtige“ Vornamen gegeben werden“, sagt Bernd Eberle, Herausgeber von babyclub.de. Beispiele sind Ben (von Benjamin), Leni (von Lena), Mats (von Matthias), Jule (von Julia), Henri (von Hendrik) oder Lilly (von Elisabeth). „Eltern sollten sich bei solchen Vornamen gut überlegen, ob ihre Kinder mit derart „verniedlichten“ Namen später auch richtig ernst genommen werden“, gibt Eberle zu bedenken.  


Langzeitstudie: Vornamen Image-Charts

Auch das Image eines Namens ist etwas, worüber Eltern sich unbedingt vor der Namenswahl informieren sollten. Es zeigt, welche allgemeinen Vorstellungen mit dem Träger eines Vornamens verbunden werden. Beispiel: „Ein Junge, die Leonas heißt, steht bei den Image-Charts derzeit auf Platz eins bei der Assoziation klug“, erklärt Eberle, eine Alison-Kimberley hingegen würde als dumm angesehen. Vornamen rufen Bilder des sozialen Status, der Intelligenz, des Alters und der Herkunft ihrer Träger hervor. Diese Assoziationen haben Studien zufolge großen Einfluss: Kinder werden beispielsweise von Pädagogen oft schon in eine Schublade gesteckt, bevor überhaupt ein persönlicher Kontakt stattfand. Um das Image eines Vornamens herauszubekommen, lässt babyclub.de in einer Online-Langzeitstudie seit 2007 über 15.000 Vornamen von den Usern bewerten. *


Und wie heißt dein Kind?

Ha, wir reihen uns mit Kind 2 in die Reihe der beliebtesten Vornamen ein. Das war uns aber im Vorfeld klar. Aber auch egal. Denn uns gefällt der Name und ob es nun für andere gut klingt oder ein blödes Image hervorruft, darauf haben wir und legen wir noch immer keinen Wert.
Wie ist das bei euch? Habt ihr euch beeinflussen lassen bei der Namenswahl? Oder war klar, dass der Junge so heißt wie Opa? Wie habt ihr den Namen eures Kindes bzw. eurer Kinder gefunden.

Ich bin gespannt. Schreibt mir doch ins Kommentarfeld, wie ihr eure Kinder genannt habt. Dann kann auch ich eine kleine  "Lari Lara - Statistik" machen.

Bis bald
eure Isa

*Die Studie hat babyclub.de initiiert. Mit mehr als 1 Mio. Besuchern pro Monat ist babyclub.de Deutschlands größtes ökologisch orientiertes Familienmagazin für werdende und junge Eltern mit Themen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt und Baby‘s erstes Jahr. www.babyclub.de

Die Quelle ist eine Pressemeldung. Es besteht keine Kooperation.

1 Kommentar:

  1. Da ich den Namen auch auf meinem Blog nicht nenne, bleibt er geheim - auch wenn man sich den durch mehrere Hinweise denken kann. Für uns war es wichtig, dass er sowohl hier als auf südafrikanischer Seite (der Papa ist von dort) aussprechbar ist. Aber ich hab auch geguckt, wie der Name rüberkommt. Bis jetzt war das sehr positiv, d.h. was mich bisher störte, ist, dass wir desöfteren gefragt worden, ob wir jüdische Verwandschaft hätten. Das ist ansich zwar nicht schlimm, aber bei einem biblischen Namen fragt mich auch keiner, ob ich christlich bin oder nicht. Der zweite Name kommt aus der Kultur meines Freundes uns ist hier schwer aussprechbar, weil der Klang einfach ungewöhnlich ist. Für uns war es nur wichtig, dass er eben vom Land seines Papas auch etwas mit sich tragen kann und dass wir ihn natürlich aussprechen können. Die Standesbeamtin wollte uns zwar davon abraten, was ich - wie sie es gemacht hat - etwas unverschämt fand, aber es ist wie gesagt nicht der Rufname.
    Als angeehende Lehrerin hoffe ich, dass ich eben nicht unbewusst Kinder mit Vorurteilen bzgl. ihrer Namen belaste und mir unabhängig vom Namen ein Bild machen kann - aber ja, man kriegt es leider desöfteren mit, dass im Vorfeld Kommentare bzgl. der Namen auftauchen...
    LG Tine

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