Dienstag, 8. März 2016

Blogparade: Ganz alltäglich - Familien erzählen

Meine neue Reihe auf dem Blog handelt von ganz alltäglichen Dingen - nämlich vom Alltag der Familienhelden. Letzte Woche hat uns Sarah von Sarah plus Drei in ihren Alltag mitgenommen.

Heute möchte ich euch folgenden Blog-Alltag ans Herz legen:

Frieda Friedlich

ist der kunterbunte Mama-Blog über den ganz normalen Familienwahnsinn von Julia (34) und ihrem kleinen Mini-Menschen-Mädchen Frieda (15 Monate) aus dem wundervollen und lebendigen Köln. Auf ihrem Blog, der den Namen Frieda Friedlich natürlich von ihrer immer sehr friedlichen Tochter Frieda bekommen hat, erzählt Julia vom turbulenten Familienalltag, dem Spagat und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Eingewöhnung in die Fremdbetreuung, von Freizeit, anstrengenden Situationen, von Liebe, Unternehmungen im Kölner Umland und Urlauben, aber auch von Problemen, Konflikten und Gedanken. Bei Frieda Friedlich gibt es keine durchgestylte Fashion-Zimmer, sondern echtes, buntes und manchmal auch sehr anstrengendes Familienleben. Mit allen Höhen und Tiefen, wenn ihr wisst was ich meine.
Heute gibt es also einen Beitrag zur Reihe „Alltag der Familienhelden“ von Frieda Friedlich und ihrer Mama Julia.
www.larilara.de


Typ Organisierte Frühaufsteher

Wir sind Frühaufsteher. Das konnten wir schon immer gut. Aus beruflichen Gründen sind wir von jeher um spätestens 5:30 Uhr auf den Beinen (gewesen) und das ziehen wir jetzt, nach Beendigung meiner Elternzeit, auch wieder durch. Wir sind allerdings nicht nur Frühaufsteher, sondern auch vollkommen durchorganisiert.
Bei uns klingelt zuerst Guidos Wecker, sobald er das Bad frei macht und mit unserer Hundedame Grete die erste Gaseirunde dreht, erhebe ich mich aus den Federn  und mache zunächst mich und dann unser Frühstück parat. Manchmal wird Frieda von alleine wach, manchmal wecken wir sie sanft. Kuscheln, Anziehen, Frühstücken, etwas Spielen, los. Da Guido an einer Förderschule in Duisburg arbeitet und einen weiteren Fahrtweg hat, verlässt er schon etwas früher als Frieda und ich das Haus. Wir zwei Mädels treten meistens um kurz nach 7 Uhr die 12 minütige S-Bahn-Fahrt über den Rhein, zu meiner Schule, in der ich als Sonderpädagogin im Gemeinsamen Lernen unterrichte, und Friedas KiTa an. Glücklicherweise liegt nämlich meine neue Arbeitsstelle direkt neben Friedas Betreuung. Es ist so unglaublich praktisch. Da ich zunächst nur Teilzeit arbeite, bleibt Frieda erstmal nie länger als 4 Stunden in der KiTa. Meistens hole ich sie bereits vor dem Mittagessen wieder ab, das wir dann gemeinsam zu Hause futtern. Anschließend gehen wir eine große Runde mit unserer Grete im Park spazieren und warten dann auf Papa Guido.
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Qualitytime und Alltägliches

Guido ist in der Regel dann auch am frühen Nachmittag zu Hause. Sein Homeoffice, das wie bei mir unabdingbar zum Lehrerjob dazugehört, öffnet auch immer erst abends, wenn unser Mini-Menschen-Mädchen schlummert. Er kommt zwar natürlich etwas später als Frieda und ich nach Hause, aber wir haben uns eigentlich alles (auch ohne feste Absprachen) sehr schön und gerecht verteilt. Wir putzen, waschen, kochen, einkaufen, spielen und toben im Wechsel. Der eine mal mehr, der andere weniger. Für uns fühlt sich das mittlerweile alles ganz gut organisiert an. Sonst spielen wir auch viel miteinander. Wir spielen alle gerne. Immer schon. Guido und ich haben uns damals beim Memory und 10.000-Spielen ineinander verliebt. Wir spielen also nachmittags auch mit Frieda viel und wir nehmen uns Zeit dafür. Qualitytime ist da der neumodische Begriff. Wir versuchen es jeden Tag mindestens 30 Minuten am Stück ohne abgelenkt zu sein. Es wird dann mal nicht nebenbei gekocht, nicht nebenbei bei Facebook gestöbert, keine eMail beantwortet und schon gar nicht telefonier. Klappt natürlich nicht immer, weil die „Daily Routine“ ja immer weiter läuft und laufen muss. 
Wenn wir aber spielen, dann im Moment alles: Rutsche, Puppen, Memory, Karten, Verstecken, Fangen, Duplo, Playmo123, Klangbaum, Hüpfetier, Musikinstrumente, Bauklötze und Ball. Natürlich singen, malen, basteln, tanzen, lachen, toben, hören Musik oder „schreiben“ wir auch an der Tafel. Ganz besonders freuen wir uns aber jetzt auf den Frühling. Guido und ich sind ohnehin auch echte Outdoor-Freaks. Mit einem Ball, Tischtennisschlägern, Picknick und Hund in den Park. Wir können es kaum erwarten dies alles jetzt auch mit unserem Mini-Menschen-Mädchen zu unternehmen und Spielplätze unsicher zu machen. Frieda hat schon ein Laufrad-Trike und wir einen Bollerwagen für die Ausflüge zum Rhein oder ins Grüne. Aber seit ein paar Wochen sind wir auch stolze Besitzer eines Kinderfahrradsitzes. Außerdem haben wir natürlich die Jahreskarte für den Kölner Zoo. Der Winter darf jetzt echt mal die Kurve kratzen. Wir wollen nicht mehr nur kurz mit dem Hund eine Runde drehen, sondern raus, raus, raus.
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…und wenn Frieda schläft?

Frieda schläft in der Regel gut. Sie kommt schnell zur Ruhe und schläft meistens durch. Sie geht nach so einem KiTa-Tag auch schon so um 18:45 Uhr zu Bett, schläft spätestens um sieben. Sie muss ja auch früh raus. Freizeit? Hobbies? Abendprogramm? Entweder ruft abends der Schreibtisch noch mit Unterrichtsvorbereitungen oder ich bin so k.o. vom Tag, dass ich mich auch schon um 21 Uhr ins Familienbett neben unser Mini-Menschen-Mädchen kuschle. Manchmal lese ich dann wenigstens noch ein paar Seiten bevor ich auch einschlummre. Im Mutterschutz habe ich einen Nähkurs besucht und die Liebe zum Nähen für mich entdeckt. Ich nähe eigentlich ausschließlich kunterbunte, süße Mädchensachen für unsere Frieda, nur manchmal traue ich mich auch ein Klamotten für mich selbst ran. Zum Nähen komme ich im Moment allerdings echt nur noch selten.
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Wer mehr von Frieda Friedlich erfahren möchte:



Vielen Dank, liebe Julia, liebe Frieda und natürlich Guido, dass wir mal bei euch reinschnuppern durften. 
Und? Kommt euch Lesern da einiges bekannt vor oder könnt ihr euch etwas abgucken?

Wenn auch ihr Lust habt von eurem Alltag zu berichten, dann schreibt mir eine E-Mail an isa@larilara.de. Und übrigens: ihr müsst keine Familienblogger sein oder überhaupt Blogger sein. Wenn ihr Bock auf die Reihe habt, dann schreibt mich an.
Ich freue mich auf jeden von euch!
Bis bald
eure Isa

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