Blogparade: Ganz alltäglich - Familien erzählen

FAMILIENHELDEN


Heute am Dienstag nach Ostern ist Jule vom Blog Krümel-Space zu Gast. Ein weiterer Beitrag zu meiner Reihe der #Familienhelden.

Der Krümel und ich - Jule (27) - gehen seit März 2015 gemeinsam durchs Leben. Die verordnete Auszeit vom bisherigen Leben und der Arbeitswelt führte dazu, dass ich aus diversen Gründen, wie Weiterbildung - Familie auf dem Laufenden halten - Lust am Schreiben - dem Drang produktiv sein zu wollen - etc., meinen ersten eigenen Blog aufsetzte. Jetzt findet ihr dort Themen die nicht nur mich umtreiben, sondern mein kleiner Krümel informiert auch fleißig wie die Welt aus seiner Sicht gefällt. Schaut einfach mal vorbei.

Unser Osterwochenende in Bildern #wib

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Ostern mit Freunden

Ostern ist nun vorbei und wir blicken auf tolle Tage zurück.
Zu Besuch waren unsere Freunde mit ihren Mädels und wir haben wirklich schöne, abwechslungsreiche Tage gehabt.

Gesunder Babyschlaf (+Verlosung)

Das MIO-Schlafsacksystem

PRODUKTTEST

Warum ein guter Schlafsack für Babys wichtig ist
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Wenn man zum ersten Mal Eltern wird, stellt man sich oft die Frage, wie und wo soll das Baby am Besten schlafen? Fragt man Kinderärzte, Hebammen und andere Experten, so bekommt man diese Ratschläge:

Eine kleine Osterdeko - Kresse im Eierbecher

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Wer mich kennt, weiß, dass meine Bastelaktivitäten irgendwo zwischen Wiesbaden und Hamburg verloren gegangen sind. Habe ich früher eine menschengroße Barbie-Puppe aus Gips hergestellt, beschränkt sich das Handwerkliche auf Kleinigkeiten.

Blogparade: Ganz alltäglich - Familien erzählen



Es ist Dienstag und heute möchte ich meine Reihe der Familienhelden, die aus ihrem Alltag erzählen, mit Priska fortsetzen. Priska schreibt den Blog LeipzigMama, ist 2-fache-Mädchenmama und studiert Theologie. 

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Es ist 21 Uhr und ich fange an zu arbeiten. So viel ist liegen geblieben. So viel schwirrt in meinem Kopf herum. Wahrscheinlich geht es allen in meinem Alter so. Man will alles auf einmal: Familie, Haus/Wohnung, Karriere, Gesundheit. Freunde und eigentlich ist man noch so jung, dass man auch gern reisen und ausgehen möchte. Und das versucht man nun alles in seinem Alltag zu vereinen. Kein Wunder, dass man sich gestresst fühlt. Kein Wunder, dass ich abends arbeiten muss und die gemütlichen Abende auf dem Sofa immer weniger werden. Immerhin finden mein Mann und ich noch Möglichkeiten mal ein Glas Wein zu trinken oder mal auszugehen.

Unser Wochenende in Bildern zum Frühlingsanfang März 2016 #wib

Unser Wochenende 19. & 20. März
FRÜHLINGSANFANG

Am Freitag habe ich uns einen leckeren Auberginen-Mozzarella-Nudelauflauf gekocht.

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Wochenende: Der Samstag


Da der Wackelzahn abends immer noch nicht rauskommen wollte, haben wir gewackelt, gewackelt und gewackelt - am nächsten Morgen wollte er dann doch endlich mal loslassen.

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Friday Fives KW 11


Die Blogparade wurde von www.buntraum.at ins Leben gerufen und jeden Freitag nennt man 5 Sachen, die einen in der vergangenen Woche glücklich und dankbar gestimmt haben.


Los geht's - hier kommen meine fünf dankbaren Momente der Woche:

1 - Freunde Wenn Freunde zu Besuch kommen, ist das Haus viel lebendiger oder besser noch lebendiger. 4 Mädchen auf einen Streich haben den Tag bereichert.

2 - Freundin Zum leckeren Frühstück bei einer lieben Freundin. Ein schöner Vormittag mit viel Schnack und Tratsch.

3 - Freude Auf dem Bloggerevent von jbc hat meine Große so mega viel Spaß gehabt, dass auch ich trotz stressiger Anfahrt und nicht so gutem Start, zufrieden den Heimweg antreten konnte.

4 - Kita Es war Elternnachmittag und es war eine nette Runde. Kaffee und Plätzchen und Kinder, die sich beim Abholen gefreut haben.

5 - Freitag Freitag ist doch immer schön. Das Wochenende steht bevor, Papa ist endlich wieder da und wir erwarten Freunde aus der Ferne.

Was hat euch die Woche über dankbar gemacht?

Bis bald
eure Isa

Unser Familienmoment #1 - nur wir Zwei

Die liebe Künstenmami fragt jede Woche - und das immer am Mittwoch - nach dem #Familienmoment. Was war unser Moment oder unser Ereignis der vergangenen Woche, der für uns besonders war?


Unser Familienmoment


Wenn ich montags nach der Kita beide Kinder ins Auto verfrachte, um die Erstgeborene zum heiß geliebten Geräteturnen zu fahren, bin ich immer ganz gestresst. Denn neuerdings möchte MiniMiniMe nicht mehr angeschnallt werden und wehrt sich mit all ihren Kräften. Und die hat sie! 

Ich also super erhitzt und gestresst schnell zum Turnen. Die Große lasse ich mittlerweile nur noch aus dem Auto raus, ja nicht die Kleene wieder an- und abschnallen. Dann düsen wir heimwärts, kaufen noch schnell was für's Abendbrot ein. Nur wir Zwei. Das macht immer Spaß! Im Einkaufwagen Quatsch machen, andere auch zum Lachen bringen. 

Zu Hause wird ausgepackt und dann auf dem Boden gespielt, gelesen und getanzt. Diese 60 Minuten gehören montags immer uns. Und diesen Montag war sie besonders süß, da sie mal wieder ohne Windel sein wollte und so viel Spaß hatte, hinter dem Vorhang Kuckuck zu spielen. So niedlich, wenn das strahlende Kindergesicht wieder zum Vorschein kommt.

Wir kuscheln und lesen, bevor es wieder heißt "rein in die Klamotten, zum Auto, anschnallen (unter Protest) und wieder losdüsen Richtung Turnhalle.


Danke, liebe Küstenmami, dass du mit deinem #Familienmoment kleine, fast unscheinbare Momente sichtbar machst.

Bis bald
eure Isa

Blogparade: Ganz alltäglich - Familien erzählen

Es ist Dienstag und heute möchte ich meine Reihe der Familienhelden, die aus ihrem Alltag erzählen, mit Sylvia fortsetzen. Sylvia ist eine dreifache Mutter, von Zeit zu Zeit auch Bloggerin und betreibt die Seite welovefamily.at

Welovefamily

Welovefamily ist eine Seite für Familien mit Kindern im Alter von 0-10 Jahren. Ich weiß, wie schnell die Zeit mit Kindern verfliegt – meine drei sind schon erwachsen – und ich weiß auch wie sehr man sich manchmal wünscht, sie vordrehen zu können, damit die schlaflosen Nächte endlich vorbei sind, das Dauerstillen, das 24/07 Mama-Sein. Es ist anstrengend, aber auch schön. Wir möchten Familien auf ihrem Weg unterstützen, sie immer wieder ermutigen zum Weitermachen, zum Dranbleiben und Durchhalten, denn nach ein paar Jahren siehst du: Es zahlt sich aus. Und wie.

Unser Wochenende in Bildern 12. & 13. März #wib

Das Wochenende in KW 10

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Unser Wochenende war schön und ist leider schon zu Ende. Papa hatte 2 Tage vorher schon Urlaub und so konnte der Einkauf schon freitags erledigt werden.

Unser Wochenende: Der Samstag

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mit Frühstück beginnt der Tag

Meine 12von12 am heutigen Samstag in Hamburg / März 2016

Caro von Draußen nur Kännchen! will immer am 12. eines Monats 12 Fotos des Tages sehen. Los geht's.


Der Morgen startet mit Frühstück.
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Dann sind wir nach St. Pauli ins Schwimmbad. Much fun.

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Ein Spaziergang über den Kiez war auch noch drin.

Work-Life-Balance ist heute ein Thema für beide Geschlechter

Wirtschaft und Bildungswesen müssen reagieren

Wie ihr wisst, suche ich schon seit längerem einen Job, der mit meiner Familiensituation zu vereinbaren ist. Aber der Job muss mir auch Spaß bringen, denn ich möchte ihn eine lange Zeit ausüben. Eine Work-Life-Balance ist da unabdingbar. Man liest viel, dass es Frauen schwer fällt, eine ausgewogene Balance von Familie, Beruf und Freizeit zu erreichen. Aber wie geht es den Männern?

Die internationale Managementveratung Bain & Company ist in einer Studie ("Integrating work and life - it's not just a woman's issue anymore") zu dem Ergebnis gekommen, dass es eben nicht mehr nur ein Frauenthema ist. Für fast ebenso viele Männer wiegen ihre Lebensprioritäten inzwischen schwerer als eine berufliche Karriere.



Das Erreichen von nicht beruflichen Zielen ist wichtiger als eine schnelle Karriere


Dies sagen 50 Prozent der weiblichen und 51 Prozent der männlichen befragten StudentInnen. Darüber hinaus geben nur noch 32 Prozent an,der Studentinnen und 36 Prozent der Studenten dem beruflichen Aufstieg den Vorzug (Abb. 1). "MBA-Studenten von heute denken intensiv darüber nach, was sie beruflich und persönlich erreichen wollen", analysiert Dr. Henrik Naujoks, für Personal verantwortlicher Partner bei Bain & Company. "Sie sind nicht mehr ausschließlich auf die Karriere fokussiert, sondern streben ein erfülltes Leben in vielen Dimensionen an." 40 Prozent der Studentinnen und sogar 42 Prozent der Studenten betrachten den ständigen Kompromiss zwischen Beruf und anderen Ambitionen als das größte Hindernis für ihre Karriereziele.


Infografik zur Bain-Studie zur Work-Life-Balance: Männer wie Frauen wünschen sich flexible Karrierepfade und Zeit für außerberufliches Engagement. Grafik: Bain & Company 


Blogparade: Ganz alltäglich - Familien erzählen

Meine neue Reihe auf dem Blog handelt von ganz alltäglichen Dingen - nämlich vom Alltag der Familienhelden. Letzte Woche hat uns Sarah von Sarah plus Drei in ihren Alltag mitgenommen.

Heute möchte ich euch folgenden Blog-Alltag ans Herz legen:

Frieda Friedlich

ist der kunterbunte Mama-Blog über den ganz normalen Familienwahnsinn von Julia (34) und ihrem kleinen Mini-Menschen-Mädchen Frieda (15 Monate) aus dem wundervollen und lebendigen Köln. Auf ihrem Blog, der den Namen Frieda Friedlich natürlich von ihrer immer sehr friedlichen Tochter Frieda bekommen hat, erzählt Julia vom turbulenten Familienalltag, dem Spagat und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Eingewöhnung in die Fremdbetreuung, von Freizeit, anstrengenden Situationen, von Liebe, Unternehmungen im Kölner Umland und Urlauben, aber auch von Problemen, Konflikten und Gedanken. Bei Frieda Friedlich gibt es keine durchgestylte Fashion-Zimmer, sondern echtes, buntes und manchmal auch sehr anstrengendes Familienleben. Mit allen Höhen und Tiefen, wenn ihr wisst was ich meine.
Heute gibt es also einen Beitrag zur Reihe „Alltag der Familienhelden“ von Frieda Friedlich und ihrer Mama Julia.
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Typ Organisierte Frühaufsteher

Wir sind Frühaufsteher. Das konnten wir schon immer gut. Aus beruflichen Gründen sind wir von jeher um spätestens 5:30 Uhr auf den Beinen (gewesen) und das ziehen wir jetzt, nach Beendigung meiner Elternzeit, auch wieder durch. Wir sind allerdings nicht nur Frühaufsteher, sondern auch vollkommen durchorganisiert.

Unser Wochenende in Bildern 5.&6. März #wib

Das Wochenende in der KW 9

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Am Freitag war ich auf dem Kick-Off-Event von Lillydoo eingeladen. Es hat im schönen Hamburger Stadtteil Harvestehude stattgefunden. Hier habe ich die tollen Häuser staunende betrachtet und mich gefragt, wer wohl in dem ein oder anderen Haus bzw. Anwesen wohnen wird.


Blogparade: Wiedereinstieg nach der Elternzeit

Ich habe zwei Töchter, fast 6 und fast 2 Jahre alt. Ich habe vor der Geburt beider Kinder gearbeitet und habe bei beiden Kindern Elternzeit genommen.

Andrea vom Blog Life ain't over rief zur #Blogparade "Freust du dich schon aufs Büro?" auf. Wie meine Erfahrungen jeweils waren, erfahrt ihr nun.

2x Elternzeit - 2x in den Job zurück

Ich war 31 Jahre alt, als ich mit meiner ersten Tochter schwanger wurde. Ein Wunschkind. Wir haben lange auf den richtigen Zeitpunkt gewartet, der aber nie kam. Ich hatte einen Jobwechsel anvisiert, aber keine passende Stelle gefunden. Also blieb ich da, wo ich war und wurde schwanger. In einem Umfeld, dass kinderfeindlich war. Das bekam ich auch sehr schnell zu spüren und die Schwangerschaft konnte ich so gar nicht richtig genießen. Da war mir klar: In diesen Laden gehe ich nicht wieder zurück. Als Mutter hatte man dort nichts zu lachen. Ich wollte aber nicht länger als 1 Jahr pausieren, da mir mein Job bzw. mein Beruf als PRlerin Spaß macht. Ich suchte mir in der Elternzeit einen neuen Job, arbeitete etwas freiberuflich und hatte nach knapp 1 Jahr auch das erste Angebot auf dem Tisch.

Endlich nicht mehr nur Windeln wechseln

Ich freute mich, endlich wieder mehr zu machen, als Windeln zu wechseln, Bücher vorzulesen, auf dem Boden spielen und Spielplatz-Tratsch zu hören. Doch dann kam alles anders und ich sagte den Job ab. Mein Mann hatte ein tolles Angebot bekommen und wir zogen 600km weit weg. Auch in Hamburg bekam ich bald ein tolles Angebot und arbeitete fortan 30 Stunden die Woche - erstmal befristet. Das tat so gut. 

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Baby, Windel, Baby, Windel - und das den ganzen Tag


Soziale Kontakte

Was mir ganz besonders in beiden Elternzeiten gefehlt hat, waren die sozialen Kontakte. Ich bin ein sehr geselliger Mensch und habe gerne Menschen um mich. Aber immer nur Smalltalk, das ist sooo langweilig. Futter für's Gehirn - das brauche ich. Und das geht nur, wenn man sich Themen widmet, die einen fordern. Immer mit Kleinkind daheim, da fehlte mir was. Da ich gerade beim 2. Kind in einer neuen Stadt war, hatte ich keinerlei Freunde oder Familie um mich rum. Auch jetzt ist das immer noch sehr schwierig - aber dazu später.

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endlich wieder unter Menschen sein

Schlechtes Gewissen?

Nein, ein schlechtes Gewissen habe ich nicht, wenn ich sage, dass ich gerne arbeite. Arbeit ist für mich manchmal wie eine Auszeit. Eine Pause von quengelnden Kindern, Fremdbestimmung im Alltag. Klar, auch auf der Arbeit macht man Dinge, die getan werden müssen. Aber ich mag schwierige Aufgaben lösen und so einen kleinen Beitrag für die Wirtschaft leisten. Ein Stück vom Ganzen zu sein. Anerkennung bekommen (die bekomme ich als Mutter nicht) - naja, wenn meine Kinder glücklich sind, schon. Aber ihr wisst schon, was ich meine oder?

Status Quo

Auf die Arbeit nach der 2. Elternzeit habe ich mich auch wieder gefreut, denn eine gewisse Einsamkeit und Eintönigkeit hat mich fast zum Verzweifeln gebracht. Und dann kam der Schlag - mir wurde am ersten Tag gekündigt - aus wirtschaftlichen Gründen. Loch auf, Klappe zu. Also ging ich 3 Monate arbeiten und wusste, <ich als 2-fach-Mama muss einen neuen Job finden>. Leichter gesagt, als getan. Ihr könnt hier lesen, wie es mir erging. Leider hat sich an der Situation nichts geändert. Ich suche noch immer. Habe mich 4 Monate weitergebildet, was echt gut getan hat. Aber immer alleine am Schreibtisch sitzen - echt nicht. Ein Job muss her. Wie oben schon erwähnt, fehlen mir in der neuen Stadt richtige Freunde und die Familie. Ich bin oft alleine. Das macht mich fast wahnsinnig...

Wirtschaftlichkeit

Klar, wir haben vor gut 18 Monaten ein Haus bezogen. Das muss bezahlt werden. Auch, wenn mein Mann der Hauptverdiener ist, war auch mein Gehalt eingerechnet. Ich verdiene eine Kleinigkeit zum Arbeitslosengeld hinzu, fällt das aber demnächst weg, dann müssen wir unseren Lebensstandard erheblich einschränken. Ich gebe die Hoffnung aber nicht auf.

Der letzte Ausweg?

Vielleicht ist der letzte Schritt die Selbstständigkeit. Ich sage das mit etwas Wehmut, denn ich weiß, dass man als Berater in meinem Job nicht um 15 Uhr mit der Arbeit fertig ist. Denn wenn die Kunden etwas wollen, dann muss das bis zum nächsten Tag eben erledigt sein, sonst ist der Kunde weg. Man liest so viel von Nachtschichten, die arbeitende Mamas in Selbstständigkeit einlegen. Aber wenn es so ist, dann ist es so.

Für mich ist Arbeit ein paar Stunden mal Ich zu sein und nicht Mama. Aus der Welt der Kinder einmal rauszukommen, das tut mir gut. Ich bin dann ausgeglichener und davon profitieren auch meine Kinder und mein Mann. Ich merke, je länger ich aus der Arbeitswelt raus bin, desto unzufriedener und unausgeglichener werde ich.

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Wo ist der Job?

Selbstverständlich ist das für jeden anders. Es gibt viele Mütter, die die Elternzeit gerne verlängern oder direkt das nächste Kind bekommen und so vielleicht 3 bis 5 Jahre Elternzeit machen. Hut ab! Jedes Modell ist gut, solange man selbst zufrieden ist.

Bis bald
eure Isa

E-Book Rezension: Die Schreibaby-Gebrauchsanweisung

Quelle: Jana Kühnler

Hilfe, mein Baby schreit

- Rezension -
Wie ihr ja sicherlich mitbekommen habt, bin ich vor einigen Tagen zum ersten Mal Tante geworden. Ein kleiner Junge mit dem Anfangsbuchstaben M. Er hält seine Eltern ganz schön auf Trab und die Hormone der Mama spielen noch Achterbahn. Und dann schreit das Baby auch noch. Warum? Weshalb? Was tun?

Jeder, der Kinder hat weiß, dass aller Anfang schwer ist. Ich als 2-fach-Mama bin beim zweiten Mädchen viel ruhiger gewesen, aber auch da habe ich mich oft gefragt, wann das endlich aufhört und wie ich ihr bei ihren Schreiattacken helfen kann.

Jana Kühnler's E-Book

Jana hat ein E-Book geschrieben, das ich mir für euch anschauen durfte. Jana, selbst mit 19 Jahren zum ersten Mal Mutter geworden, hat ein informatives und gut strukturiertes E-Book geschrieben, dass Eltern helfen kann, mit ihrem schreienden Baby besser klar zu kommen. In Artikeln gibt Jana Antworten auf Fragen, die uns alle am Anfang beschäftigen. Eine Checkliste zum Schluss hilft, dass man relaxter mit dem Baby und sich selbst umgeht. Ein Formular zum Ausdrucken, in das man eintragen kann, wann die Schreiattacken auftreten, helfen den Eltern die verschiedenen Situationen zu deuten und Lösungen zu finden.

"Solange Sie für sich und Ihren Nachwuchs nur das Beste wollen, werden Sie auch das Beste tun."
Ich erinnere mich gerade daran zurück, dass bei Kind Nr. 1 im Pekip-Kurs eine Mama mit Schreibaby war. Ihr war das anfangs immer unangenehm, dass ihr Baby immer schreit, aber wir als Gruppe haben ihr beigestanden und ihr klar gemacht, dass es uns nichts ausmacht. Das Kind hat sich irgendwann beruhigt und war zum Schluss der Stunde immer recht ausgeglichen.

Es ist alles nur eine Phase

Diesen Satz kennen wir alle - der bringt nur Eltern mit Schreibabys erstmal nichts. Sie müssen wissen, dass nicht sie der Grund des Übels sind, sondern dass es eben Babys gibt, die mehr schreien als andere. So ist das eben.

Das E-Book von Jana ist aus Erfahrungen entstanden. Mittlerweile ist sie auch eine zweifache Mutter und musste durch alles Phasen durch - zweimal. Auch sie war oft verzweifelt und hätte sich wohl gewünscht, dass sie eine Art "Gebrauchsanweisung" für ihr Baby gehabt hätte. Eine Gebrauchsanweisung ist natürlich irreführend, denn die gibt es nicht. Jedes Baby ist anders und reagiert auf andere Reize und lässt sich durch unterschiedliche Dinge beruhigen. Verschiedene Techniken, Tricks und Tipps bringt Jana im Buch zur Sprache.

Kapitel - eine Auswahl

Foto: Jana Kühnler
Stillen nach Bedarf
Koliken - das Schreien vor Bauchweh
Das Zahnen
Osteopathie
Mißverständnisse in der Kommunikation
Tragebabys
Baby schreien lassen?
Schreiambulanz
Fremdeln
Kleinkinder - Schreiattacken


Wie die Kapitelauswahl zeigt, geht das E-Book auf verschiedene Themenbereiche ein. Jedes Kapitel hat eine schnelle Zusammenfassung und eine Checkliste. Das finde ich sehr gut. Denn ich kenne es von mir selbst: wenn ich Ratgeber gelesen habe, hatte ich bei akuten Problemen keine Zeit und Lust, nochmal das ganze zu lesen. Eine kurze und knappe Zusammenfassung, die das Wesentliche auf den Punkt bringt, hätte mir oft schnell geholfen.

Quelle: Jana Kühnler
"Generell sollte in einer Beziehung zwischen Eltern und Kind nichts erzwungen werden."

Zur Beruhigung der jungen Eltern ist es hilfreich, sich einen solchen Ratgeber zuzulegen. Wenn man unerfahren ist und sich schnell Sorgen macht, können Erfahrungen, wie sie Jana zusammengetragen hat, hilfreich sein. 

Ab zum Arzt

Sie ersetzen aber nicht den Gang zum Arzt, wenn das Baby länger unter Bauchschmerzen leidet, man denkt, dass vielleicht ein Wirbel verzogen ist oder das Baby Schmerzen aus irgendwelchen Gründen hat. Das E-Book ist ein Ratgeber, eine Hilfestellung, aber kein Ersatz. Das sagt auch Jana ganz deutlich. Und genau das macht ihr E-Book auch so authentisch.

Viele nette Zeichnungen, gute Checklisten und ihre Webseite http://www.hilfe-mein-baby-schreit.de/ zeigen, dass sie sich viel Mühe gegeben hat, jungen Eltern zu helfen, dem anfänglichem Chaos Herr zu werden.

Mein Fazit

Das E-Book empfehle ich gerne weiter, denn zu wissen, was man alles ausprobieren kann, um das eigene Kind zu beruhigen, hilft ungemein weiter. Denn oft ist man doch alleine mit dem schreienden oder quengelnden Baby. Junge Eltern stehen manchmal wie der Ochs vorm Berg und denken, dass sie Schuld sind und das nicht meistern können. Guter Zuspruch, wenn auch "nur" in Form von Worten, können schnelle Abhilfe leisten.


Wie ist das denn bei euren Baby? Oder wie ist es gewesen? Schreien sie viel? Was macht ihr in solchen Situationen? Wie habt ihr das gemeistert?

Liebe Grüße und
bis bald
eure Isa

- Die Rezension entstand in Kooperation mit Hilfe-mein-Baby-schreit.de. Ich habe das E-Book gelesen und meine ehrliche Meinung dazu geschrieben. - 


Ganz alltäglich: Familien erzählen

Meine neue Reihe auf dem Blog handelt von ganz alltäglichen Dingen - nämlich vom Alltag der Familienhelden. Letzte Woche hat Beate von Beatrice Confuss den Anfang gemacht.

Heute, am 1. März, möchte euch die sympathische Sarah von Sarah plus Drei mit in ihren Alltag nehmen.. 

Alltag - Sarah mit 2 Kleinkindern erzählt


Ich bin die Sarah und die drei anderen, das sind Lütti (unsere Dreijährige) Baby CJ (unser 8 Monate alter Sohn) und Nr. 4 der Thonfolge (mein Mann).

Sarah Plus Drei, das steht aber auch für Family, Food und Fashion und zu diesen Themen findet ihr einiges auf meinem Blog sarahplusdrei.de.

Wer auf der Suche nach Lyrik und der rosaroten Brille ist, ist auf SarahPlusDrei leider an der falschen Adresse. Hier gehts um’s daily life und da greift man auch schon mal auf deutsch gesagt in die Scheiße. Kinder zu haben ist toll, aber auch nicht das Ein und Alles und manchmal nicht ganz einfach. Uns als Eltern umgeben viele Themen, regt vieles auf, bringt aber noch mehr zum Lachen. 

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Wie beginnt bei dir ein gewöhnlicher Tag?

Chaotisch. Wir sind hier alle nicht gerade die Frühaufsteher. Und seit unser lieber Sohn seit 8 Monaten mit von der Partie ist, hat das Ganze nochmal eine ganz andere Stufe erreicht. Nun wachen nämlich zwei Kinder 3, 5 bis x mal die Nacht auf. Unser Tochter ist 3, unser Sohn nicht mal eins und wir fühlen uns mittlerweile wie 100.

Wer bringt oder holt die Kinder aus/von der Kita?

Wir versuchen uns das so gut wie möglich zu teilen. Auch wenn mein Mann wohl öfter hin bringt und ich öfter abhole.

Habt ihr Hobbies? 

Unsere Kinder sind ja noch ziemlich klein und ich persönlich halte ja gar nichts von solchen Terminkalendern, die heißen Montags Turnen, Dienstag Pekip, Mittwoch Musik, Donnerstag Krabbelgruppe und Freitags Ballett.
Wir lassen uns eher treiben und schauen worauf wir Lust haben. Das ist unter anderem Turnen, Pekip und Reiten. Das kann, muss aber nicht.



Was spielst du mit den Kindern am Nachmittag?

Ich gehöre jetzt eher weniger zu den Mamas, die auch ihren persönlichen Spaß daran haben sich in einem Duplo Haufen auf dem Boden zu wälzen und auch beim Basteln komme ich an meine nervliche Belastungsgrenze. Deshalb gehen wir viel raus. Haben einen Dauerkarte für den Zoo, gehen in den Wald oder auch mal auf den Spieli.

Hat dein Mann unter der Woche Zeit für die Kinder? Welche Aufgaben übernimmt er?

Ich würde sagen wir sind ein ziemliches ausgeglichenes Elternpaar. Mein Mann hat flexible Arbeitszeiten und ist deshalb auch viel für die Kinder da. Auch mal am Nachmittag.
Aber natürlich gibt es auch bei uns Situationen wo das Dach hochfliegt und es heißt „Ich mache nur die Kinder und du bist im Büro!“ Ich würde  mal sagen eine ganz normale Elternsituation also!

Schlafenszeit = Ruhezeit? Oder doch nicht?

Öhhh, ne! Leider empfinde ich das zumindest überhaupt nicht so. Das mit der Ruhezeit meine ich.
Unsere Tochter geht leider schon immer recht schlecht ins Bett. Seit das Gitterbett passé ist und sie keine Windel mehr trägt, muss sie abends entweder nochmal schnell aufs Klo, oder kann nicht einschlafen. Das gerne so drei bis x mal und jedes Mal steht sie bei uns auf der Matte Unser Sohn schläft zwar relativ gut ein, wacht aber auch genauso gut wieder auf. Zudem bezeichne ich ihn gern als Dauerschnuckler – an meinem Busen. Macht einen insgesamt sehr schlaflosen Misch....

Danke, liebe Sarah, dass du ein paar Fragen zu eurem Alltag beantwortet hast!



Und? Erkennt ihr euch hier und da wieder? Könnt ihr etwas übernehmen, dass euren Alltag erleichtert? Ich sollte mal meinen Terminkalender überdenken - denn bei uns sieht das ja nach Mammutprogramm aus *g*.


Wer sonst noch so wissen will, was Sarah und ihre Familie so macht, der schaut einfach mal bei Facebook oder Instagram vorbei. 

Willst auch du uns an eurem Alltag teilhaben lassen? Dann schreib mir gerne eine Nachricht an
isa (at) larilara (punkt) de.

Bis bald
eure Isa